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Universität Leipzig trauert um Professor Karl-Wilhelm Haake

Am 10. September 2006 verstarb der 72-jährige Prof. Dr. med. habil. Karl-Wilhelm Haake, Experte auf dem Gebiet der In-Vitro-Fertilisation. Die Universität trauert um ihren ehemaligen Hochschullehrer, der langjährig als Arzt an der Universitätsfrauenklinik tätig war und maßgeblich zur ihrer Entwicklung beigetragen hat.

 

Leipziger Medizinerin wird mit Lina-Marguerite-Siebert-Preis der Stiftung Kinderkrebsforschung ausgezeichnet

Mit dem Lina-Marguerite-Siebert-Preise der Stiftung Kinderkrebsforschung wird am 30. September 2006 die Leipziger Medizinerin Dr. Susanne Schrey ausgezeichnet. Diese nach der Begründerin der Stiftung benannte, jährlich vergebene Auszeichnung würdigt wissenschaftliche Arbeiten, welche die kliniknahe Verbesserung der Situation krebskranker Kinder zum Ziel haben.

Weitere Informationen:
Dr. Susanne Schrey
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www.uni-leipzig.de/≈ufk

IZKF Leipzig für Langzeitförderung empfohlen

Die externe Begutachtung des Interdisziplinären Zentrums für Klinische Forschung (IZKF) der Universität Leipzig am 29. September 2006 ist erfolgreich verlaufen. Die Förderung des Zentrums durch die Medizinische Fakultät wird um weitere drei Jahre verlängert.

Weitere Informationen:
Prof. Dr. Thomas Arendt
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www.uni-leipzig.de/≈izkf

Leipziger Modellprojekt fördert gesunde Ernährung und optimales Bewegungsverhalten in Kitas und Schulen

Das Leipziger Projekt "Ein optimaler Ernährungs- und Bewegungsstart in die Schulkarriere - op-tiSTART" gehört zu den 24 Gewinnern des Bundeswettbewerbes "Besser essen. Mehr bewegen", ausgeschrieben vom Bundesministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz. Ziel ist, die Themen gesunde Ernährung und Bewegungsförderung als einheitliches Konzept in den Alltag der beteiligten Bildungseinrichtungen zu integrieren. Zum Projektstart sind acht Leipziger Grundschulen, eine Förderschule, die angeschlossenen Horte sowie zwölf Kindertagesstätten dabei.

Die Themen gesunde Ernährung und Bewegungsförderung werden als einheitliches Konzept in den Alltag der beteiligten Grund- und Förderschulen, der angeschlossenen Horte sowie der zwölf Kitas (Schulvorbereitungsjahr) integriert. Damit erreicht optiSTART in den Jahren 2006 bis 2009 ca. 1500 Kinder. Die Themenbereiche Ernährung und Bewegung werden von den Schulen im Unterricht fachübergreifend und fächerverbindend und im Rahmen außerunterrichtlicher Aktivitäten in Kooperation mit dem jeweiligen Horten bearbeitet. Für die Vorschulkinder sind ein ausreichendes Maß an Bewegung und eine vollwertige Ernährung selbstverständliche Bestandteile des Kindertagesstättenalltags und der Schulvorbereitung in Kooperation mit der Grundschule.

optiSTART orientiert sich an den Bildungs- bzw. Lehrplänen für Kitas, Grundschulen und Horten. Die Themen einer gesunden und vollwertigen Ernährung sowie der Bewegungsförderung gehen zeitlich wie inhaltlich weit über diese vorgegebenen Curricula hinaus. Durch eine Vielzahl zum Teil neuer oder modifizierter Ernährungs- und Bewegungsangebote werden die Kinder zu nachhaltigen Verhaltensänderungen - etwa hin zu mehr Bewegung mit den Familien und im Alltag - angeregt, die über vielfältige Elternbildungsaktivitäten in die Familien übernommen werden können.

Um die Projektziele zu erreichen und gleichzeitig die Nachhaltigkeit der Projektidee auch über den eigentlichen Projektzeitraum hinaus zu sichern, sind umfangreiche Fortbildungen für die in den Modelleinrichtungen tätigen Pädagogen notwendig. Die Umsetzung der Fortbildungsinhalte erfolgt an den Schulen in der Projektphase über zwei zusätzliche aus Projektmitteln bezahlte Unterrichtstunden pro Woche und Klasse, in den Kindertagesstätten sind es zwei Stunden pro Monat.

Die in den Pflichtfortbildungen thematisierten Inhalte bilden einen vorgegebenen Minimalrahmen für die Arbeit der Pädagogen mit den Kita- und Schulkindern. Darüber hinaus wird den individuellen Bedarfslagen und Interessen der einzelnen Einrichtungen über weitere Wahlfortbildungsmodule Rechnung getragen. Darüber sollen sich die beteiligten Schulen eigene Schwerpunkte setzen, die dazu beitragen, der Schule ein unverwechselbares Profil zu geben.

Auf dem Weg zur praktischen Umsetzung werden alle beteiligten Kindertagesstätten, Grund- und Förderschulen sowie Schulhorte von den Projektmistarbeiterinnen des Netzwerkes für Bewegungsförderung und der Deutschen Gesellschaft für Ernährung, Sektion Sachsen e. V., praxisnah und wissenschaftlich begleitet. In regelmäßigen Abständen werden darüber hinaus Treffen aller beteiligten Praxispartner stattfinden, damit das Projekt entsprechend der Wünsche und Erfordernisse der Praxispartner weiterentwickelt werden kann.

optiSTART wurde vom Leipziger Netzwerk für Bewegungsförderung und der Deutschen Gesellschaft für Ernährung, Sektion Sachsen e.V. gemeinsam mit dem Leipziger Gesundheitsamt entwickelt. Das Projekt wird durch die Bundesforschungsanstalt für Ernährung und Lebensmittel evaluiert.

Ansprechpartnerin:
Dr. phil Karoline Schubert, Gesundheitsamt, Tel.: 123 6765, E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

Mitteldeutsches Bündnis für Weiße Biotechnologie

Unternehmer, Forscher, Technologienetzwerke und Investoren aus Thüringen, Sachsen-Anhalt und Sachsen werden auf dem Gebiet der Weißen Biotechnologie künftig enger zusammenarbeiten. Auf Einladung der Projektgruppe Weiße Biotechnologie Mitteldeutschland haben am 06.10.2006 mehr als 60 Vertreter von Unternehmen, universitären und außeruniversitären Forschungseinrichtungen sowie Technologietransfer-Organisationen in der BIO CITY LEIPZIG über Zukunftsprojekte, Kooperations- und Finanzierungsmöglichkeiten diskutiert.

„Die Weiße Biotechnologie, die oft auch als Industrielle Biotechnologie bezeichnet wird, nutzt biologische Prozesse für die Entwicklung von effizienten industriellen Prozessen und durchdringt dabei ein breites Marktspektrum“, erläuterte Dr. Marc Struhalla (c-LEcta GmbH, Leipzig). Die besondere Herausforderung einer erfolgreichen Erschließung des Potenzials der Biokatalyse liege in der interdisziplinären Zusammenarbeit, sowohl zwischen Unternehmen, als auch zwischen Industrie und Wissenschaft, erklärte Dr. Bodo Schulze (Organica GmbH, Wolfen) sein Engagement.

Dr. Merle Fuchs (BIO-NET LEIPZIG GmbH), Koordinatorin der Projektgruppe, ergänzte: „Die Weiße Biotechnologie erlebt zur Zeit einen dramatischen Aufschwung, der durch den wissenschaftlichen und technischen Fortschritt und die Entwicklung auf den Rohstoffmärkten getrieben wird. In diesem internationalen Wettbewerb will sich unsere Region erfolgreich positionieren.“

In Sachsen-Anhalt, Sachsen und Thüringen ist die gesamte Wertschöpfungskette für die Industrielle Biotechnologie vorhanden, beschreibt Harald Wolf (Bio Mitteldeutschland GmbH, Halle/Saale), Projektmanager des Netzwerkes, die Rahmenbedingungen. „Ausgehend von den landwirtschaftlichen Rohstoffen können durch die interdisziplinär arbeitenden Forschungsinstitute sowie die forschenden Industrieunternehmen im mitteldeutschen Raum neue Prozesse und Produkte für die Anwender, beispielsweise aus der Chemie-, der Textil- und der Lebensmittelindustrie, geschaffen werden, die auf internationalen Wachstumsmärkten erfolgreich sein werden.“

Um diese Entwicklungen zu unterstützen, hat das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) mit „BioIndustrie 2021“ ein Förderprogramm ausgeschrieben, das ab 2007 drei Cluster für die Umsetzung besonders Erfolg versprechender Konzepte auf diesem Gebiet mit insgesamt 60 Millionen € über fünf Jahre fördert. „Diese Bewerbung ist ein gutes Beispiel für die Notwendigkeit einer länderübergreifenden Zusammenarbeit. Denn so bekommen wir die kritische Masse, die die Länder alleine nicht vorweisen können“, unterstrich Dr. Jens Katzek, Geschäftsführer der Bio Mitteldeutschland.

Mehr als 100 Unternehmen, darunter internationale Branchenführer und spezialisierte Forschungsgruppen aus Mitteldeutschland und dem gesamten Bundesgebiet, haben bereits ihr Interesse an der Zusammenarbeit in dem Netzwerk bekundet, das u.a. durch Prof. Gerold Barth (TU Dresden) und Prof. Wolfgang Zimmermann (Universität Leipzig) sowie durch den Biotechnologie-Spezialisten Dr. Detlef Wilke (Dr. Wilke und Partner Biotech Consulting GmbH, Wenningsen) initiiert wurde. Weitere Interessenten sind herzlich zur Mitarbeit eingeladen.