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Wirkstoffe gegen Herzerkrankungen

Das Biotechnologisch-Biomedizinische Zentrum der Universität Leipzig beteiligt sich an dem jetzt gestarteten europaweiten Projekt "Cardioworkbench" zur Suche von Wirkstoffen gegen Erkrankungen von Herz und Blutkreislauf. Das Leipziger Teilprojekt unter der Leitung von Prof. Dr. Andrea A. Robitzki vom Lehrstuhl für Molekularbiologisch-biochemische Prozesstechnik verbindet dabei computerbasierte Diagnosen (zum Beispiel Bioinformatik, Chemoinformatik oder Bioengineering) und experimentelle Expertisen wie klinische Medizin und Biologie.

Dieses Zusammenspiel erleichtere die Aufklärung so genannter kardiovaskulärer Erkrankungen, die auf mehrere Faktoren zurückzuführen sind. Dazu zählen Herzinfarkt, Herzinsuffizienz, Herzstillstand oder plötzlicher Herztod.

"Unser Ziel ist es, zur Optimierung der Entwicklung von Therapieformen sowie von Wirkstoffen und ihrer pharmakologischen Aktivität beizutragen", sagte Robitzki. Die Suche und Erprobung neuer Heilmittel wird durch ein europäisches, fachübergreifendes Konsortium bearbeitet.

Das diese Woche gestartete Projekt läuft bis 2008 und hat ein Gesamtbudget von rund drei Millionen Euro. Der Etat der Leipziger Forschergruppe beträgt 255 000 Euro. Durch dieses Projekt ergeben sich Prof. Robitzki zufolge Kooperationen und Synergien mit europäischen Forschungsgruppen und Industriepartnern in Italien, England, Estland, Österreich, Finnland und Institutionen in Deutschland. Insgesamt sind an dem Projekt zwölf europäische Partner aus sechs EU-Ländern beteiligt, davon neun aus Hochschulen und außeruniversitären Einrichtungen. Hinzu kommen drei Unternehmen. Prof. Robitzki vom Biotechnologisch-Biomedizinischen Zentrum der Universität Leipzig ist der einzige ostdeutsche Partner.

Weitere Informationen:
Biotechnologisch-Biomedizinischen Zentrum
Prof. Dr. Andrea A. Robitzki
Telefon: 0341 97-312 40
E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!
www.uni-leipzig.de/≈dmpt

Cluster Biotechnologie präsentiert Ernst&Young-Report in Leipzig

Mit der Biotechnologie in Deutschland geht es wieder aufwärts. Dieses ist die Kernaussage des neuen Reports der Wirtschaftsprüfungsgesellschaft Ernst&Young. Die in Fachkreisen hoch anerkannte, jährlich veröffentlichte Studie wurde am Montagabend von Experten bei einer Veranstaltung des mitteldeutschen Cluster Biotechnologie - Life Sciences in der Leipziger BioCity präsentiert.

Vor rund 30 interessierten Gästen stellte zunächst Clustersprecher Prof. Dr. Ralf Thiericke (CyBio AG, Jena) den länderübergreifenden Clusteransatz im Bereich Biotechnologie vor. Erstmals wird das Cluster auf Betreiben der Wirtschaftsinitiative für Mitteldeutschland auch im Biotech-Report vorgestellt und erhält damit weitere nationale und internationale Bekanntheit. Sowohl zahlreiche Gäste der Veranstaltung als auch die Ernst&Young-Experten begrüßten die länderübergreifenden Aktivitäten der Unternehmen als notwendigen Schritt um international sichtbar zu werden.

Life Sciences-Expertin Dr. Julia Schüler vom Ernst&Young Health Sciences-Team in Mannheim berichtete in der Folge, dass der Umsatz der deutschen Biotechnologie-Branche im vergangenen Jahr leicht von 824 Millionen Euro auf 832 Millionen Euro gestiegen ist. Aufgrund zahlreicher Fusionen und Übernahmen ist die Zahl der deutschen Biotechnologie-Unternehmen leicht von 380 auf 375 und die Zahl der bei deutschen Biotech-Unternehmen beschäftigten Mitarbeiter von 9.675 auf 9.534 zurückgegangen.

Im Vergleich zum Vorjahr stiegen die Verluste der Branche um sechs Prozent auf 568 Millionen Euro. Allerdings stieg auch die Zahl der Unternehmen, die profitabel arbeiteten: 30 Prozent der befragten Unternehmen erzielten im Jahr 2005 einen Gewinn. Im Vorjahr waren es noch 27 Prozent (2003: 22 Prozent) gewesen.

Die umfangreichen Dienstleistungen von Ernst&Young für Unternehmen der Biotechnologie stellte Dr. Manuel Bauer vom Mannheimer Health Sciences-Team vor. Als Ansprechpartner für Ernst&Young in Mitteldeutschland steht Arnim Schiffmann interessierten Unternehmen zur Verfügung.

Weitere Informationen zum Report

Ernst&Young
Arnim Schiffmann
Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!
0341- 25 26 23 - 521

Scylab medic GmbH in Leipzig gegründet

Bei der heutigen Pressekonferenz stellte sich ein neues Leipziger Unternehmen vor: die Scylab medic GmbH hat sich Mitte Mai gegründet und präsentierte der Öffentlichkeit heute erstmals ihr innovatives Produkt. Der Umgebungssensor "feelix" wird ab dem IV. Quartal 2006 in Leipzig für den Hilfsmittelmarkt für Blinde und hochgradig Sehbehinderte hergestellt.

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Leipziger Unternehmer sind wieder sehr erfolgreich beim IQ Innovationspreis Mitteldeutschland 2006

Bei der gestrigen Preisverleihung in der Neuen Residenz in Halle konnte die BIOSCORA GmbH, Mieterin in der BIO CITY LEIPZIG, gleich zwei Preise entgegennehmen: den Clusterpreis Biotechnologie/Life Sciences und den Hauptpreis des IQ Innovationspreis Mitteldeutschland. Prämiert wurde die Idee "Labelfreie, parallele Detektierung hunderter zellulärer Proteinmodifizierungsaktivitäten in Echtzeit".

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Scylab medic GmbH aus Leipzig erhält Finanzierung des High-Tech Gründerfonds

Die Scylab® medic GmbH aus Leipzig hat ein neuartiges Produkt für Blinde und hochgradig Sehbehinderte entwickelt, mit dem diese ihre Um­gebung berührungslos ertasten und sich umfassend orientieren können. Der Umgebungs­sensor basiert auf dem Prinzip, den nicht vorhan­denen natürlichen Sinn des Sehens durch Fühlen zu ersetzen. Das Produkt „feelix®“ bildet mit einem 3-D-Sensor eine Lichtlinie, die der Blinde beliebig im Raum bewegen kann. Erfasst die Lichtlinie ein Objekt, wird die Entfernung auf mehrere Taststifte synchron übertragen. Dadurch kann der Blinde die Struktur des Objekts erfassen und bekommt erstmalig eine räumliche Vorstellung.

Der Winkel und die Richtung, mit der „feelix®“ im Raum bewegt wird,gibt Aufschluss über Position, Entfernung und Konturen der erfassten Objekte. Somit empfängt der Nutzer über ein kleines Gerät in der Hand umfangreiche Informationen über den (Frei-)Raum in einer Entfernung von rund drei Metern.

Die Geschäftsführer der Scylab medic GmbH, Thomas Leberer und Axel Dickschat sind zufrie­den. "Wir freuen uns über die Beteiligung des High-Tech Gründerfonds. Mit den eingeworbenen Mitteln werden wir das Produkt feelix® zügig im Markt etablieren können und durch weitere Techno­logieentwicklungen in den Bereichen Farberkennung das langfristige Potenzial der Scylab medic GmbH heben.“

„Wir sehen für die Technologien der Scylab enormes Potenzial, da der Kundennutzen und die Alleinstellungsmerkmale des angebotenen Pro­duktes offensichtlich sind", so Jörg Binnenbrücker, Senior-Investmentmanager beim High-Tech Gründerfonds. "Der Umstand, dass bereits ein Prototyp vorliegt, das Produkt positiv von poten­ziellen Kunden und Verbänden evaluiert wurde, gepaart mit dem Marktpotential durch inter­nationale Märkte, ist für uns die optimale Basis für eine erfolgreiche Unterneh­mensentwicklung.“

Das Kapital wird Scylab insbesondere für die weitere Entwicklung der vorhandenen Techno­logien und eine Verstärkung der Vermarktung einsetzen. Scylab wird auch zukünftig wie bereits schon in den zurückliegenden Monaten intensiv beim Auf- und Ausbau des Unternehmens von ihrem Coach, der IVC Management GmbH, Aachen begleitet.