Warnung

Can't load Google maps without an API key. More information can be found in our documentation at joomla.digital-peak.com.

Klinikum St. Georg und ver.di einigen sich auf einen Haustarifvertrag

Entgelterhöhung um bis zu 8,5 Prozent

Leipzig. Nach langwierigen Verhandlungsrunden einigten sich das Klinikum St. Georg und ver.di in dem Abschlusstermin am 21.06.2016 auf einen Haustarif für das nichtärztliche Personal.
Vereinbart wurden u. a. ein neuer Manteltarifvertrag sowie ein gesonderter Tarifvertrag für Auszubildende. Dies bedeutet für die betroffenen Beschäftigten eine Vergütungssteigerung um bis zu 8,5 Prozent in zwei Stufen rückwirkend ab 1. April 2016 sowie ab 1. Oktober 2016 und eine Einmalzahlung von 250 Euro. Auch für die Auszubildenden wurden erhebliche Verbesserungen umgesetzt. Der Tarifvertrag läuft bis zum 30. Juni 2017.

„Ich bin sehr erfreut, dass wir nach den über mehrere Jahre andauernden Verhandlungen nun einen tragfähigen Haustarifvertrag für die nichtärztlichen Beschäftigten abschließen konnten. Hierdurch wird nach jahrelanger Differenzierung ein wesentlicher Schritt hin zu einer einheitlichen Vergütung für alle Beschäftigen herbeigeführt, auch wenn wir dabei an die Grenzen der wirtschaftlichen Belastbarkeit gehen“, betont die Geschäftsführerin Dr. Iris Minde unmittelbar nach dem Termin.

„Das Ergebnis ist ein Kompromiss“, sagt Bernd Becker, ver.di Landesbezirksfachbereichsleiter. Die Allgemeinen Arbeitsbedingungen entsprechen nun denen des Tarifvertrags des öffentlichen Dienstes. Anfang 2017 werden wieder Tarifverhandlungen aufgenommen. Dann geht es um die Eingruppierung. „Der Grundstein ist gelegt. Jetzt müssen wir Schritt halten, damit wir von der tariflichen Entwicklung nicht abgekoppelt werden“, so Becker weiter.

 

St. Georg Unternehmensgruppe:

Die St. Georg Unternehmensgruppe besteht aus dem Klinikum St. Georg gGmbH, fünf Tochtergesellschaften (einschließlich Fachkrankenhaus Hubertusburg) und dem Eigenbetrieb Städtisches Klinikum „St. Georg“ Leipzig und beschäftigt insgesamt rund 3.370 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter.
Während der Städtische Eigenbetrieb überwiegend Aufgaben für die Stadt Leipzig übernimmt, gehört das Klinikum St. Georg gGmbH nach dem Landeskrankenhausplan zu den Krankenhäusern der Schwerpunktversorgung. Zudem fungiert die gGmbH als Akademisches Lehrkrankenhaus für die Universität Leipzig.
Die St. Georg Unternehmensgruppe ist ein wichtiger Auftraggeber. In den letzten 20 Jahren wurden mehr als 350 Mio. Euro in Sanierung, Umbau und die Einrichtung von Gebäuden sowie in Medizintechnik investiert. Der Jahresumsatz im Jahr 2012 betrug 203 Mio. Euro.
Die Unternehmensgruppe ist an 17 Standorten in und um Leipzig präsent und verfügt derzeit über rund 1.700 Betten und tagesklinische Plätze. Jährlich werden ca. 47.000 Patientinnen und Patienten stationär und teilstationär behandelt. Die Zahl der ambulanten Patienten liegt bei 140.000. Der Jahresdurchschnitt an stationären Operationen liegt bei 16.500, die Operationszahl ambulant bei 2.700.
Die Leistungen werden in 25 Kliniken mit jeweiligen Fachbereichen, Ambulanzen, einer Belegbettenstation, in interdisziplinären Behandlungszentren, Instituten, Notaufnahmen und Tageskliniken erbracht. Bundesweite Bedeutung hat zudem das Schwerbrandverletztenzentrum, in dem jeder Schweregrad von Verbrennungen behandelt werden kann. Von überregionaler Bedeutung sind zudem die Klinik für Spezialisierte Septische Chirurgie und die Infektiologische Isolierstation.
Klinikum St. Georg – über 800 Jahre mehr als nur ein Krankenhaus.
www.sanktgeorg.de 

((Pressemitteilung)) Klinikum St. Georg gGmbH, 23. Juni 2016