Auf dem Weg zu einer Strategie für Sachsens Industrie der Zukunft

Konferenz am 7. März 2017 in Leipzig zu den Messen Z/intec


Wie kann sich die sächsische Industrie bis 2030 entwickeln? Welchen Herausforderungen werden sich die Unternehmen in den kom-menden Jahren stellen müssen? Welche Rahmenbedingungen sind für eine erfolgreiche Weiterentwicklung der sächsischen Industrie-landschaft erforderlich?
Die Anfang 2016 etablierte StrategieWerkstatt: Industrie der ZUKUNFT. des sächsischen Staatsministeriums für Wirtschaft, Arbeit und Verkehr (SMWA) entwickelt Antworten auf diese Fragen.


Nach gut einjähriger Tätigkeit der Strategie-Werkstatt werden am 7. März 2017 die bisherigen Ergebnisse bei der StrategieKon-ferenz: Industrie der ZUKUNFT zur Diskussi-on gestellt. Die Konferenz findet parallel und mit freiem Eintritt zum ersten Tag der Doppelmesse Z/intec auf der Leipziger Messe statt. Zu den Highlights gehören die Keynote von Prof. Dr.-Ing. Engelbert Westkämper sowie eine Podiumsdiskussion mit dem sächsischen Wirtschaftsminister Martin Dulig und Unter-nehmensvertretern.


Ziel der StrategieWerkstatt ist es, die techno-logischen, wettbewerblichen und sozialen Herausforderungen für die sächsische Industrie mit Blick auf das Jahr 2030 zu beleuchten. Einen Schwerpunkt bildet dabei die umfassende Digitalisierung mit ihren Auswirkungen. In einem Werkstattprozess unter Beteiligung von Akteuren aus Wirtschaft, Wissenschaft, Gesellschaft und Verwaltung werden, überwiegend in partizipativen Veranstaltungsformaten, Struktur und Grundzüge einer sächsischen Industriestrate-gie erarbeitet und Handlungsempfehlungen entwickelt. Gleichzeitig sollen die Vernetzung der vielfältigen Akteure gestärkt und Projek-tideen entwickelt werden.


Das SMWA hat die VDI/VDE Innovation + Technik GmbH beauftragt, die StrategieWerk-statt inhaltlich und organisatorisch zu gestalten. Das Projekt ist auf rund zwei Jahre angelegt.
In der ersten Phase der Arbeit wurden, ausgehend von einem breit gefächerten Bild der Einschätzungen und Erwartungen der verschiedenen Akteure, Ausgangssituation und Potentiale der sächsischen Industrie unter-sucht. Dabei wurden die folgenden Handlungs-felder identifiziert, auf die sich der weitere Prozess fokussieren soll:


-  Digitalisierung in der mittelständischen Industrie
-  Neue Geschäftsmodelle und industrielle Wertschöpfung
-  Kooperationen und Cross-Innovationen
-  Arbeit in der Industrie der Zukunft


Aufbauend auf den erfolgten Analysen werden im weiteren Verlauf des Strategieprozesses für die sächsische Industrie relevante Themen in einer Reihe von aufeinander abgestimmten Gesprächen, Workshops und Veranstaltungen diskutiert, strukturiert und priorisiert. Schließ-lich sollen strategische Leitlinien identifiziert und ausgestaltet werden.
Für die Akteure in Sachsen bietet die StrategieWerkstatt: Industrie der ZUKUNFT. die Chance, sich in die Erarbeitung einer sächsischen Industriestrategie einzubringen und diese mitzugestalten. Es ist Anliegen des Projekts, viele Beteiligte aus unterschiedlichen Bereichen einzubinden und für eine aktive Mitwirkung zu gewinnen. Alle Interessierten sind daher herzlich zur Teilnahme an der Konferenz am 7. März 2017 und auch darüber hinaus zur Kontaktaufnahme mit der Strate-gieWerkstatt eingeladen.


StrategieWerkstatt Industrie der ZUKUNFT.
Kramergasse 2, 01067 Dresden
Ansprechpartner: Dr. Heiko Kempa
Telefon: 0351-486797-40
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WWW: industrie.sachsen.de/strategiewerkstatt.html