Leipziger Schüler erleben hautnah Sprengkraft illegaler Knallkörper

Aktionstag am UKL zur Vorbeugung von Knallkörperverletzungen
Jahr für Jahr erleiden Kinder schwere Verletzungen, weil sie mit Knallkörpern spielen. Ihre Zahl und der Grad der Verletzung nehmen zu. Auf
die Betroffenen warten oft lange Krankenhausaufenthalte und viele Operationen. Zum "Tag des brandverletzten Kindes" am Donnerstag, 7.
Dezember, veranstaltet daher die Klinik und Poliklinik für Kinderchirurgie des UKL einen Aktionstag für Leipziger Schüler. Sie erleben unter anderem,
was ein nicht zugelassener Knallkörper für Schäden an Gliedmaßen anrichten kann.

Die Aktion steht unter dem Motto "Prävention von Knallkörperverletzungen bei Kindern und Jugendlichen in Leipzig". Eingeladen worden sind etwa 150 Schülerinnen und Schüler der 7. Klassen der Thomasschule und des Evangelischen Schulzentrums Leipzig.

Gemeinsam mit einem Pyrotechniker, der Branddirektion Leipzig und dem Arbeiter-Samariter-Bund (ASB) bekommen die Heranwachsenden die Sprengkraft verschiedener Knallkörper vorgeführt und können Notfalllöschungen und Erste-Hilfe-Maßnahmen üben. Besonders eindrucksvoll und mit hoffentlich nachhaltigem Effekt werden sicherlich die Schilderungen ehemaliger Patienten über ihre Unfälle und Verletzungen sein.
Die Veranstaltung ist eingebettet in den bundesweiten "Tag des brandverletzten Kindes" von Paulinchen e.V., der Initiative für brandverletzte Kinder.

Zu diesem Aktionstag der von Prof. Martin Lacher geleiteten Klinik und Poliklinik für Kinderchirurgie möchten wir die Vertreter der Medien herzlich zur Berichterstattung einladen.

Es finden zwei Durchgänge mit je drei 7. Klassen auf dem Gelände des UKL statt:

Durchgang 1: 8 bis 10.30 Uhr (mit Thomasschule)
Durchgang 2: 10.30 bis 13 Uhr (mit Evang. Schulzentrum)

Station 1: Unfallgeschehen, Vorführung von Detonationen
Station 2: Erste Hilfe bei Knallkörperverletzungen

Ort: Innenhof hinter dem "Roten Haus" (Haus M, Philipp-Rosenthal-Straße 27, Zugang auf das Gelände am besten über Johannisallee, (Parken im Gelände nicht möglich)

Station 3: Behandlung und Folgen von Knallkörperverletzungen
Ort: Haus 6, Frauen- und Kindermedizin, Liebigstraße 20a, Raum "Cerutti/Trier"

Wir freuen uns, Sie zu diesem Termin bei uns begrüßen zu dürfen.

Universitätsklinikum Leipzig
Das Universitätsklinikum Leipzig (UKL) blickt gemeinsam mit der Medizinischen Fakultät als zweitältester deutscher Universitätsmedizin auf eine reiche Tradition zurück. Heute verfügt das Klinikum mit 1450 Betten über eine der modernsten baulichen und technischen Infrastrukturen in Europa. Zusammen mit der Medizinischen Fakultät ist es mit über 6000 Beschäftigten einer der größten Arbeitgeber der Stadt Leipzig und der Region. Jährlich
werden hier über 400.000 stationäre und ambulante Patienten auf höchstem medizinischen Niveau behandelt. Diese profitieren von der innovativen Forschungskraft der Wissenschaftler, indem hier neueste Erkenntnisse aus der Medizinforschung schnell und gesichert in die medizinische Praxis überführt werden.

((Pressemitteilung)) UKL, 1. Dezember 2017