Weihnachtsdüfte gefährlich für Allergiker

Es ist nicht zu übersehen und vor allem nicht zu „überriechen“: Weihnachten rückt näher. Ob Zimt-, Orangen- oder Tannenaroma, in vielen Haushalten sorgen derzeit Duftkerzen, Öle und Räuchermännchen für den typischen Weihnachtsduft. Das Angebot ist dabei kaum noch zu überschauen. Angefangen von Räucherkerzen, Duftspendern bis hin zu Toilettenpapier mit Weihnachtsduft bietet der Handel alles, was das Herz begehrt. „Aber Vorsicht ist geboten“, warnt Claudia Szymula, Sprecherin der BARMER in Sachsen. Der vermeintlich angenehme Geruch kann bei einigen Menschen unangenehme Nebenwirkungen auslösen.

Duftlampen und Räuchermännchen können zu Asthmaanfällen führen
Experten schätzen, dass mittlerweile mehr als eine halbe Millionen Menschen in Deutschland allergisch auf Duftstoffe reagieren. In Sachsen leiden beispielsweise rund 286.000 Menschen an Asthma. Sie reagieren oft überempfindlich auf die Inhaltsstoffe der Duftmischungen und die Reizstoffe
im Rauch. Im Extremfall können Duftlampen und Räuchermännchen Asthmaanfälle auslösen. Aber auch bei Nicht-Allergikern können künstliche
Weihnachtsaromen die Nasenschleimhäute reizen sowie Übelkeit und Kopfschmerzen verursachen. „Duftstoffe sind häufig Verursacher von Allergien. Insbesondere Asthmatiker sollten auf künstliche Duftstoffe verzichten“, rät Szymula.

Zuhause auf natürliche Duftstoffe setzen und regelmäßig lüften
Allergiker und Asthmatiker sollten in diesen Tagen auch beim Einkaufen und beim Bummel über dem Weihnachtsmarkt auf erste Symptome achten, da
auch dort oft künstliche Duftstoffe eingesetzt werden, die zum Kauf animieren sollen. „Ich rate zu einem gemäßigten Umgang mit Duftstoffen. In
Kinderzimmern und bei allergischen Reaktionen sollten man unbedingt auf künstliche Weihnachtsdüfte verzichten“, so Szymula. Wer zuhause auf den
weihnachtlichen Duft nicht verzichten möchte, sollte diesen auf ganz natürliche Art und Weise erzeugen. Eine mit Nelken gespickte Orange etwa
verströmt einen dezenten unaufdringlichen Duft. Zutaten wie Zitrone, Vanille und Rosmarin in heißem Wasser erhitzt entfalten ebenfalls weihnachtliche
Gerüche und befeuchten außerdem die Raumluft.

Pressekontakt:

BARMER Landesgeschäftsstelle Sachsen
Zellescher Weg 21
01217-Dresden
www.barmer.de/presse-sachsen
www.twitter.com/BARMER_SN
Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!
Claudia Szymula
Tel.: 0800 333 004 152-231
Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

((Pressemitteilung)) BARMER, 7. Dezember 2017