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Blasenschwäche? Nein Danke! Diagnostik und Therapie der weiblichen Harninkontinenz

Colditzer Patientenvorlesung der Helios Klinik Leisnig am Donnerstag, 3. Mai 2018
Für viele betroffene Frauen ist es ein absolutes Tabuthema: Blasenschwäche oder auch Inkontinenz. Die Helios Klinik Leisnig möchte
hier Aufklärungsarbeit leisten. In einer Patientenvorlesung im Freizeitzentrum (FEMA) in Colditz wird erklärt, welche Ursachen für eine Blasenschwäche verantwortlich sein können und welche erfolgversprechenden Therapiemethoden es gibt. Der Leisniger Chefarzt für Gynäkologie und Geburtshilfe, Dr. Stefan Schwaiger und Luba Weber, niedergelassene Gynäkologin am Helios MVZ in Schönbach stehen als Referenten bereit. Zu dem kostenfreien Vortrag unter dem Motto: „Blasenschwäche? Nein Danke! Diagnostik und Therapie der weiblichen Harninkontinenz“ sind alle Interessierten und Betroffenen herzlich eingeladen.

Meist wird aus Scham gar nicht oder nur sehr ungern mit dem Arzt über das Thema „Inkontinenz“ gesprochen. „Dabei ist die Erkrankung sogar recht weit verbreitet. Schätzungen gehen von 15 Millionen betroffenen Frauen in Deutschland aus“, sagt Dr. Stefan Schwaiger, Chefarzt der Klinik für Gynäkologie und Geburtshilfe an der Helios Klinik Leisnig. Dabei wäre es ist wichtig, mit seinem Arzt darüber zu sprechen, denn in vielen Fällen kann die Inkontinenz gelindert, mitunter sogar geheilt werden.

Mediziner unterscheiden zwischen einer Belastungs- und einer Dranginkontinenz oder einer Mischform aus beiden. Bei einer Belastungsinkontinenz öffnet sich der Harnröhren-Verschluss zum Beispiel beim Lachen oder bei körperlicher Anstrengung unkontrolliert. Ursache ist häufig eine erschlaffte
Beckenbodenmuskulatur. Eine Dranginkontinenz liegt vor, wenn die Blasenmuskulatur überaktiv ist und eine übervolle Blase signalisiert, obwohl das
nicht der Fall ist. Dies tritt häufig nach Bandscheibenvorfällen oder einer neurologischen Erkrankungen auf. Die Behandlung richtet sich ganz nach den
Ursachen und der körperlichen Verfassung der Frauen. Bei Übergewicht hilft oft schon eine Gewichtsabnahme, bei Hormonmangel eine Hormonersatztherapie.

„Auch gymnastische Übungen können helfen, die Beckenbodenmuskulatur zu stärken und die Inkontinenz so zu beseitigen. Gleiches gilt für verschiedene Medikamente“, erklärt Dr. Schwaiger. Bringt all das keine Linderung, gibt es auch verschiedene Operationsmöglichkeiten. Infrage kommt etwa die Einlage eines Kunststoffbandes unter der mittleren Harnröhre. In der Helios Klinik Leisnig wird bei Beckenbodensenkungen zudem wie beim Hängemattenprinzip spezielle kleine Netze zwischen Blase und Scheide eingebracht und im Becken fixiert.

Am Donnerstag, 3. Mai 2018, 17.00 Uhr informieren Dr. Stefan Schwaiger, Chefarzt der Klinik für Gynäkologie und Geburtshilfe an der Helios Klinik Leisnig und Luba Weber, Fachärztin für Gynäkologie und Geburtshilfe im Helios MVZ Schönbach in der Colditzer Patientenvorlesung „Blasenschwäche? Nein! – Diagnostik und Therapie der weiblichen Harninkontinenz“ wie es zur Blasenschwäche kommt. Außerdem stellen sie medizinische Möglichkeiten vor, der Inkontinenz Herr zu werden und somit die Lebensqualität der Betroffenen wieder zu erhöhen. Im
Anschluss des Vortrages besteht die Möglichkeit, persönliche Fragen zu stellen.
Alle Interessierten sind herzlich eingeladen. Der Eintritt ist frei.
Termin: Donnerstag, 3. Mai 2018
Zeit: 17.00 Uhr
Ort: FEMA Freizeitzentrum Colditz,
Wettiner Ring 32, 04680 Colditz

Juliane Dylus
Referentin Unternehmenskommunikation
Telefon: (03421) 8-132
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((Pressemitteilung)) HELIOS Klinik Leisnig, 27. April 2018