Zentrale Einrichtung Arbeitsmedizin und Arbeitssicherheit erfolgreich zertifiziert

Interdisziplinäres Team um Dr. Weiss bewältigt verschiedenste Aufgaben zum Gesundheits- und Arbeitsschutz der Mitarbeiter der Klinikums
Das interdisziplinäre Team der Zentralen Einrichtung Arbeitsmedizin und Arbeitssicherheit (ZEAA) am Universitätsklinikum Leipzig wurde jüngst erfolgreich zertifiziert. "Im Mittelpunkt der Zertifizierung standen die arbeitsmedizinische Betreuung und Beratung, Prävention, Suchtberatung, sicherheitstechnische Beratung, betriebliches Gesundheitsmanagement und die betriebliche Gesundheitsförderung", sagt Dr. Melanie Weiss MBA, Leiterin der Zentralen Einrichtung. "Diese Aufgaben erfüllt unser Team, zu dem Ärzte (Fachärzte für Arbeitsmedizin, für Allgemeinmedizin und für Innere Medizin/Pneumologie), die Sicherheitsingenieurin, drei Schwestern, eine MTA sowie eine Gesundheitsmanagerin, die auch Physiotherapeutin ist, gehören."

Das interdisziplinäre Team der Zentralen Einrichtung Arbeitsmedizin und Arbeitssicherheit (ZEAA) am Universitätsklinikum Leipzig wurde jüngst erfolgreich zertifiziert. "Im Mittelpunkt der Zertifizierung standen die arbeitsmedizinische Betreuung und Beratung, Prävention, Suchtberatung, sicherheitstechnische Beratung, betriebliches Gesundheitsmanagement und die betriebliche Gesundheitsförderung", sagt Dr. Melanie Weiss MBA, Leiterin der Zentralen Einrichtung. "Diese Aufgaben erfüllt unser Team, zu dem Ärzte (Fachärzte für Arbeitsmedizin, für Allgemeinmedizin und für Innere Medizin/Pneumologie), die Sicherheitsingenieurin, drei Schwestern, eine MTA sowie eine Gesundheitsmanagerin, die auch Physiotherapeutin ist, gehören."

Eine wichtige Säule der arbeitsmedizinischen Betreuung und Beratung der Mitarbeiter des Universitätsklinikums ist die arbeitsmedizinische Vorsorge, die für alle Mitarbeiter mit Infektionsgefährdung (u.a. Ärzte, Pflege, Mitarbeiter in Laboreinrichtungen und im Krankentransport) regelmäßig als Pflichtvorsorge durchgeführt werden muss. Für Mitarbeiter ohne Infektionsgefährdung durch direkten Patientenkontakt, etwa in der Verwaltung, ist die arbeitsmedizinische Vorsorge eine Angebotsvorsorge. Hinzu kommen Umgebungsuntersuchungen, Vorsorge nach Nadelstichverletzungen, Beratungen zum Mutterschutz und Impfaktionen. In der Saison 2017/2018 wurden mehr als 1 000 Mitarbeiter gegen Influenza geimpft.
"Eine Fachkraft für Arbeitssicherheit hat die Aufgabe, den Arbeitgeber beim Arbeitsschutz und bei der Unfallverhütung in allen Fragen der Arbeitssicherheit einschließlich der Gestaltung der Arbeitsplätze zu beraten. Regelmäßig werden Arbeitsplatzbegehungen, Gefährdungsbeurteilungen sowie Ergonomieberatungen für unsere Mitarbeiter vor Ort durchgeführt", so Dr. Weiss.
Die Zentrale Einrichtung ist zuständig für die Prävention - das bedeutet beispielsweise die Sicherstellung des erforderlichen Impfschutzes (gemäß der Impfempfehlungen der Sächsischen Impfkommission) für alle Mitarbeiter des Klinikums. Prävention heißt aber auch, dass eine gezielte Beratung und Begleitung der Mitarbeiter bei oder nach einer Erkrankung mit Einschränkung des Gesundheitszustandes erfolgt. Eine Beratung und Begleitung suchtkranker Mitarbeiter erfolgt im Team insbesondere mit der Suchtbeauftragten des UKL und Führungskräften sowie externen Beratungsstellen.
Das Betriebliche Gesundheitsmanagement integriert, vernetzt und steuert gesundheitserhaltende und gesundheitsfördernde Strukturen und Prozesse am UKL mit dem Ziel, alle Mitarbeiter bei der Erhaltung und Förderung ihrer Gesundheit und ihrer Ressourcen zu unterstützen.
Für die Zertifizierung wurden die verschiedensten Aufgaben, die die Zentrale Einrichtung erfüllt, unter die Lupe genommen. "Eine Zertifizierung setzt die Festlegung, das Überdenken, die Aktualisierung, Anpassung, Komplettierung und Kommunikation der erforderlichen Prozesse in einem interdisziplinären Team voraus. Alle Punkte wurden geprüft - und wir sind sehr froh und stolz, das Zertifikat erhalten zu haben."

Universitätsklinikum Leipzig

Das Universitätsklinikum Leipzig (UKL) blickt gemeinsam mit der Medizinischen Fakultät als zweitältester deutscher Universitätsmedizin auf eine reiche Tradition zurück. Heute verfügt das Klinikum mit 1450 Betten über eine der modernsten baulichen und technischen Infrastrukturen in Europa. Zusammen mit der Medizinischen Fakultät ist es mit über 6000 Beschäftigten einer der größten Arbeitgeber der Stadt Leipzig und der Region. Jährlich werden hier über 400.000 stationäre und ambulante Patienten auf höchstem medizinischen Niveau behandelt. Diese profitieren von der innovativen Forschungskraft der Wissenschaftler, indem hier neueste Erkenntnisse aus der Medizinforschung schnell und gesichert in die medizinische Praxis überführt werden.

((Pressemitteilung)) UKL, 29. Juni 2018