Warnung

Can't load Google maps without an API key. More information can be found in our documentation at joomla.digital-peak.com.

Ambulantes Gesundheitszentrum POLIKUM eröffnet Nebenbetriebsstätte am RHÖN-Klinikstandort Strümpellstraße – wöchentliche Sprechstunde und Ausbau konservativer und rehabilitativer Behandlungsangebote vor Ort

((Pressemitteilung)) Das Gesundheitszentrum POLIKUM Leipzig Südvorstadt etabliert am Klinikstandort Park-Krankenhaus Leipzig / Herzzentrum Leipzig in Leipzig-Probstheida ein ambulantes Behandlungsangebot auf dem Gebiet der physikalischen und rehabilitativen Medizin (kurz PRM). Vorerst immer donnerstags findet hier eine ambulante Sprechstunde statt, die einen besonderen Schwerpunkt auf konservative Verfahren und Reha-Maßnahmen setzt. In der Regel kommen solche Behandlungen unmittelbar vor oder nach Krankenhausbehandlungen zum Einsatz.

Von dem Angebot profitieren speziell orthopädische, neurologische sowie Herz-, Gefäß- und Schmerzpatienten. Neben einer umfassenden Diagnostik können hier Heilmittel (z. B. Physio-, Ergo- oder Logopädie) und Hilfsmittel (z. B. Bandagen, Prothesen oder Gehilfen) verordnet und spezielle Behandlungsverfahren (z. B. manuelle Medizin, Naturheil- und Entspannungsverfahren) durchgeführt werden. Außerdem besteht die Möglichkeit, Reha-Maßnahmen zu beantragen und frühzeitig Maßnahmen zur beruflichen Wiedereingliederung nach einer Krankheit einzuleiten.

„Dieses neue ambulante Behandlungsangebot ist eine sinnvolle Ergänzung zu den Leistungsspektren unserer Kliniken", erläutert Martin Jonas, Regionalgeschäftsführer der RHÖN-KLINIKUM AG, zu der das Leipziger Herzzentrum und das Park-Krankenhaus gehören. „Wir sind zuversichtlich, dass sich die engere Verzahnung von ambulanter Prävention und Rehabilitation mit der stationären Krankenhausbehandlung positiv auf den Genesungsprozess und die dauerhafte Gesunderhaltung der Patienten auswirken kann" bekräftigt neben Martin Jonas auch Dr. med. Stephan Kewenig, Geschäftsführer der POLIKUM Holding.

Besonders greifbar werden die Vorteile, die sich aus einer solchen Verzahnung unter einem Dach ergeben, im Bereich der Orthopädie: So können vor einer möglichen Operation an Knie, Hüfte oder Wirbelsäule erst die konservativen Behandlungsoptionen in der ambulanten Praxis ausgeschöpft werden. Bleibt eine OP unvermeidlich, können nach dem stationären Aufenthalt noch vor Ort weiterführende Reha-Maßnahmen veranlasst werden. „Da wir uns dem Behandlungskonzept ‚Bewahren vor ersetzen' verpflichtet fühlen, passt das zusätzliche PRM-Angebot sehr gut zu uns", sagt Prof. Dr. med. Géza Pap, Chefarzt des Orthopädisch-Traumatologischen Zentrums im Leipziger Park-Krankenhaus. „In unserem klinischen Alltag zeigt es sich immer wieder, dass Operationen bzw. der Einsatz von Kunstgelenken mit Hilfe konservativer und gelenkerhaltender Maßnahmen häufig vermieden oder zumindest hinausgezögert werden können."

Die Terminvereinbarung für die ambulante PRM-Sprechstunde am Klinikstandort Strümpellstraße erfolgt über das ambulante Gesundheitszentrum POLIKUM Südvorstadt unter Telefon 0341 30 86 66 50.

Über das Park-Krankenhaus Leipzig:

Das Park-Krankenhaus Leipzig ist mit 724 voll- und teilstationären Betten bzw. Behandlungsplätzen, 154 Rehabilitations- und 30 Plätzen für Adaption und betreutes Wohnen das größte Krankenhaus der Grund- und Regelversorgung im Freistaat Sachsen. In unmittelbarer Nachbarschaft zum Herzzentrum im Leipziger Südosten gelegen, verfügt das Park-Krankenhaus über drei somatische Behandlungszentren sowie ein Zentrum für Seelische Gesundheit. Schwerpunkte der Somatischen Kliniken sind das Orthopädisch-Traumatologische Zentrum, das Zentrum für Gefäßmedizin mit den Fachdisziplinen Angiologie und Gefäßchirurgie sowie das Bauch- und Thoraxzentrum mit den Fachdisziplinen Gastroenterologie, Pneumologie sowie Allgemeine und Viszeralchirurgie. Ein zertifiziertes Darm- und Pankreaszentrum sowie eine Multimodale Schmerztherapie zur Behandlung chronischer Schmerzerkrankungen komplettieren das somatische Leistungsspektrum. Das Park-Krankenhaus ist zudem Mitglied im zertifizierten Trauma-Netzwerk Westsachsen zur Versorgung schwerverletzter Patienten. In den Psychiatrischen Kliniken wurde im Jahr 2013 das Zentrum für Seelische Gesundheit gegründet. Unter diesem Dach sind seitdem die Klinik für Psychiatrie, Psychosomatik und Psychotherapie, die Klinik für Kinder- und Jugendpsychiatrie, Psychosomatik und Psychotherapie sowie die Soteria Klinik Leipzig – Fachklinik für Suchterkrankungen am Park-Krankenhaus Leipzig zusammengefasst. Das Park-Krankenhaus Leipzig ist ein Akademisches Lehrkrankenhaus der Universität Leipzig und gehört seit 1999 zur RHÖN-KLINIKUM AG. Pro Jahr werden hier rund 17.000 ambulante und mehr als 18.000 stationäre bzw. teilstationäre Behandlungen durchgeführt. www.parkkrankenhaus-leipzig.de, www.soteria-klinik-leipzig.de

Über das Herzzentrum Leipzig:

Das Herzzentrum Leipzig bietet mit seinen 420 Betten und 10 tagesklinischen Betten in den drei Kliniken, Klinik für Herzchirurgie, Klinik für Innere Medizin/Kardiologie (inkl. der Abteilung für Rhythmologie) und Klinik für Pädiatrie/Kinderkardiologie sowie den Abteilungen für Anästhesiologie und Radiologie Hochleistungsmedizin rund um das Herz. Unter der Leitung international erfahrener Ärzte und namhafter Wissenschaftler arbeitet am Herzzentrum Leipzig ein Team von mehr als 1.450 Mitarbeitern und Mitarbeiterinnen. Seit der Inbetriebnahme im September 1994 besteht mit dem Freistaat Sachsen und der Universität Leipzig ein Kooperations- und Nutzungsvertrag, der dem Haus den Status einer Universitätsklinik verleiht. Das rechtlich und wirtschaftlich selbständige Herzzentrum ist Teil der Medizinischen Fakultät der Universität Leipzig. Das Herzzentrum Leipzig ist eine 100-prozentige Tochter der RHÖN-KLINIKUM AG, die den unternehmerischen Rahmen dafür geschaffen hat, dass die Klinik erfolgreich wirtschaften und damit einen wesentlichen Teil des Gewinns wieder in hochwertige Medizin und das Wohl der Patienten investieren kann. Auf diese Weise können dauerhaft eine qualitativ hochwertige, bezahlbare Versorgung der Patienten und international erstklassige Leistungen in universitärer Forschung und Lehre sichergestellt werden. www.herzzentrum-leipzig.de

Über die POLIKUM Gesundheitszentren:
Die Marke POLIKUM steht für hochwertige ambulante Medizin und moderne, patientenorientierte Versorgung. Die POLIKUM Gesundheitszentren wurden 2005 in Berlin gegründet und bestehen derzeit aus einem Netzwerk von Medizinischen Versorgungszentren (MVZ) an drei Berliner Standorten (Charlottenburg, Friedenau, Lichtenberg) und seit 2011 einem weiteren in Leipzig (Südvorstadt). In einem interdisziplinären, vernetzten Team mit elektronischer Patientenakte und vielfältigen medizinischen Schwerpunktdisziplinen arbeiten über 130 Ärzte und Therapeuten eng zusammen. Unterstützt werden sie von der in Berlin ansässigen Unternehmenszentrale, die alle nicht medizinischen Leistungen (QM, Personal, IT, Marketing etc.) koordiniert. Im POLIKUM MVZ Südvorstadt in der August-Bebel-Straße 69 praktizieren Ärzte der Fachbereiche physikalisch-rehabilitative Medizin, Chirurgie und Diabetologie und bieten eine umfassende medizinische Versorgung und individuelle Beratung in ihren Fachbereichen an. www.polikum.de

Mitgliederversammlung des VFG Leipzig e.V. am 18. Dezember 2013

logo med-in-leipzig-kleinDie nächste Mitgliederversammlung des Vereins zur Förderung der Gesundheitswirtschaft in der Region Leipzig e.V. (VFG) findet statt am 18. Dezember 2013 ab 15 Uhr im Konferenzraum der BIO CITY LEIPZIG, Deutscher Platz 5, 04103 Leipzig. Die Einladung samt Tagesordnung und Unterlagen gehen den Mitgliedern auf dem Postweg zu. Bitte reservieren Sie sich den Termin bereits heute.

BMBF-Wettbewerb "Interdisziplinärer Kompetenzaufbau im Forschungsschwerpunkt Mensch-Technik-Interaktion für den demografischen Wandel"

BMBF logo((Pressemitteilung des BMBF)) Die Bekanntmachung erfolgt anlässlich des BMBF-Wissenschaftsjahres 2013 "Die demografische Chance" in Umsetzung der Forschungsagenda der Bundesregierung für den demografischen Wandel "Das Alter hat Zukunft" und als Beitrag zur Demografiestrategie der Bundesregierung "Jedes Alter zählt".

Das Thema "Mensch-Technik-Interaktion für den demografischen Wandel" erfordert einen interdisziplinären Ansatz, der insbesondere unter Berücksichtigung einer integrierten Forschung - also der integralen Beachtung von ethischen, rechtlichen und sozialen Implikationen technologischer Entwicklungen (ELSI) - kaum eine strukturelle Entsprechung in der deutschen Forschungslandschaft hat. Bei dem Wettbewerb "Interdisziplinärer Exzellenzaufbau" handelt es sich um eine Maßnahme zum Aufbau von Forschungsstrukturen, um das o. g. Forschungsthema mit wegweisenden Impulsen zu versehen und um insbesondere jungen Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern die Möglichkeit zu geben, sich zu konstituieren, eigene Schwerpunkte zu entwickeln, sich zu vernetzen und ihre Arbeit national und international zu profilieren.

Die Entwicklung der Mensch-Technik-Interaktion für den demografischen Wandel ist zunehmend von Systemen gekennzeichnet, die über isolierte Lösungen hinausgehen und verschiedene Komponenten integrieren. Bei ihnen muss stets der Kontext sozialer, gesellschaftlicher, rechtlicher, ökonomischer und anderer Rahmenbedingungen beachtet und in die Entwicklung einbezogen werden, da sich aus ihnen vielfältige Wechselwirkungen und Abhängigkeiten ergeben. Ein derartiges Verständnis von sozio-technischen Systemen muss insbesondere dem autonom-kooperativen Charakter der Mensch-Technik-Interaktion Rechnung tragen, was grundlegende Fragen nach Selbstbestimmtheit und ¬Entscheidungshoheit, dem Umgang mit Daten oder der Zuverlässigkeit und Abhängigkeit von derartigen Systemen aufwirft. Mit dem Wettbewerb soll die interdisziplinäre Bearbeitung von technologischer Entwicklung und sozio-ökonomischem Wechselspiel gestärkt werden, um bestehende methodisch-strukturelle Lücken zu schließen.

Postdoktorandinnen und Postdoktoranden erhalten die Gelegenheit, eine eigene interdisziplinäre Arbeitsgruppe zum Thema zu etablieren und dabei insbesondere die Aspekte der integrierten Forschung aufzugreifen. Mit dem Wett¬bewerb soll es Talenten ermöglicht werden, in einem größtmöglichen Maß an Eigenständigkeit und Unabhängigkeit eigene Forschungsthemen im Kontext der Mensch-Technik-Interaktion für den demografischen Wandel zu entwickeln. Dabei ist eine Einbindung externer Partner ausdrücklich erwünscht, sodass neben der eigentlichen wissenschaftlichen Arbeit auch Fähigkeiten im Sinne des "Wissenschafts-Managements" entwickelt und gefördert werden.

Da die Mensch-Technik-Interaktion für den demografischen Wandel zahlreiche Problemstellungen aufwirft, für die es noch keine befriedigenden Antworten und Lösungen gibt, zielt der in diesem Schwerpunkt durchgeführte Wettbewerb "Interdisziplinärer Exzellenzaufbau" darauf ab, Grundsatz-, Querschnitts- und Umsetzungsfragen in einer neuartigen wissenschaftlichen Konstellation zu bearbeiten und die Arbeitsgruppen gleichsam als "Inkubator" für neue, innovative Ideen zu nutzen. Dabei werden maßgebliche Beiträge zur Lösung grundsätzlicher Fragestellungen erwartet. Diese weitreichenden Arbeiten sollen einerseits dem Auf- und Ausbau der internationalen wissenschaftlichen Reputation der Arbeitsgruppe dienen und andererseits Wissen für evidenzbasiertes Handeln bereitstellen (Nutzung des Wissens in wirtschaftlicher und in gesellschaftlicher Hinsicht).

Der BMBF-Wettbewerb "Interdisziplinärer Exzellenzaufbau" setzt damit die Ziele der Hightech-Strategie 2020 zur Verbesserung der Rahmenbedingungen, insbesondere für den Bereich der qualifizierten Fachkräfte, konkret um.
Vorhaben können nach Maßgabe dieser Richtlinien, der BMBF-Standardrichtlinien für Zuwendungen auf Ausgaben- bzw. Kostenbasis und der Verwaltungsvorschriften zu den §§ 23, 44 der Bundeshaushaltsordnung (BHO) durch Zuwendungen gefördert werden. Ein Rechtsanspruch auf Gewährung einer Zuwendung besteht nicht. Der Zuwendungsgeber entscheidet nach pflichtgemäßem Ermessen im Rahmen der verfügbaren Haushaltsmittel.

Gefördert werden Einzelvorhaben an Hochschulen, die Forschungsfragen im Bereich Mensch-Technik-Interaktion für den demografischen Wandel auf neuartige Weise interdisziplinär adressieren, indem ELSI-Aspekte im Gesamtzusammenhang untersucht werden. Außeruniversitäre Forschungseinrichtungen und -zentren können durch entsprechende Kooperationsverträge einbezogen werden; in angemessenem Umfang können in diesem Kontext Unteraufträge an ausgewählte FuE2-Partner vergeben werden (Bearbeitung spezifischer Aufgabenstellungen, Durchführung von Experimenten etc.). Die Einbindung externer Partner soll dazu beitragen, insbesondere das regionale Potenzial zu mobilisieren und einen Beitrag zur möglichen Schaffung eines entsprechenden Forschungsclusters zu leisten.

Die Förderung adressiert neuartige Interaktions- und Kooperationstechnologien im Bereich der Mensch-Technik-Interaktion, die in einem eigenständigen interdisziplinären Forschungs- und Handlungsansatz bearbeitet werden sollen. Im Mittelpunkt steht die Arbeit an soziotechnischen Systemen, in denen technische Innovationen in Kombination mit sozialen Innovationen auf die besonderen Herausforderungen des demografischen Wandels eingehen. Durch innovative Forschung sollen neue Lösungen für die Gestaltung der Auswirkungen des demografischen Wandels entwickelt werden. Ziel ist es, den technologischen Wandel für den gesellschaftlichen Wandel nutzbar zu machen.
Besonders begrüßt werden Vorhaben, die an den Schnittstellen zwischen Ingenieurs-, Natur-, Sozial- und Geisteswissenschaften Forschungsthemen aus dem Bereich der anwendungsorientierten Grundlagenforschung bearbeiten. Die Einzelvorhaben müssen deutlich machen, dass sie im hohen Maß zur Qualifizierung der Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler beitragen und deren wissenschaftliche Selbständigkeit und Exzellenz stärken.
Die Gruppen werden darin bestärkt, nach eigenem Ermessen und Erfordernissen Industriekooperationen einzugehen, um den Praxisbezug ihrer Arbeiten zu erhöhen. Die Unabhängigkeit der Arbeitsgruppe darf davon nicht berührt werden.
Für die Wissenschaftskommunikation, insbesondere zur Darstellung des Projekts gegenüber einer breiten und fachfremden Öffentlichkeit, sollen Mittel in angemessenem Umfang beantragt werden (z. B. Teilnahme an Nächten der Wissenschaften, Tagen der offenen Tür, Wissenschaftswettstreiten "Science Slam" etc.). In diesem Sinne wird ausdrücklich begrüßt, wenn neben wissenschaftlichen Artikeln in Fachzeitschriften auch Beiträge in Publikumsmedien (z. B. Tageszeitungen, Magazine) veröffentlicht werden.

Antragsberechtigt sind Hochschulen mit Sitz in Deutschland. Die Förderung ist personengebunden an den Leiter/die Leiterin der interdisziplinären Arbeitsgruppe (qualifizierter Postdoktorand/Postdoktorandin, Abschluss der Promotion soll nicht länger als fünf Jahre zurückliegen, siehe Nummer 4 "Zuwendungsvoraussetzungen") gekoppelt. Das BMBF ist bestrebt, mittels Forschungsförderung den Anteil von Rückkehrerinnen und Rückkehrern aus dem Ausland zu erhöhen. Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler, die gegenwärtig über einen längeren Zeitraum im Ausland forschen, sind deshalb besonders aufgefordert, sich am BMBF-Wettbewerb zu beteiligen.

Berechtigt einen Förderantrag einzureichen sind Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler im Einvernehmen mit der aufnehmenden Hochschule. Die Förderinteressenten müssen ihre Fähigkeit zur eigenständigen wissenschaftlichen Arbeit durch eine Promotion nachgewiesen haben und die Eignung zur Leitung einer Arbeitsgruppe anhand geeigneter Referenzen darlegen. Das Datum der Promotionsprüfung sollte nicht allzu lange zurückliegen (in der Regel nicht länger als fünf Jahre).
Voraussetzung für eine Förderung ist, dass die aufnehmende Hochschule der Gruppe die zur Durchführung des Projektes erforderlichen Arbeitsmöglichkeiten (Grundausstattung an Büro- und Laborfläche sowie sonstige Infrastruktur) zur Verfügung stellt und die Leiterin/den Leiter der Gruppe in allen projektbezogenen Belangen unterstützt. Die Gruppe soll räumlich eine Einheit bilden, um den Austausch zu stärken, und in die vorhandenen Hochschulstrukturen einbezogen werden.
Während der Laufzeit des Vorhabens sind jährliche Statustreffen der Gruppen durchzuführen, zu denen in Abstimmung mit dem BMBF der Wissenschaftliche Beirat eingeladen wird. Der Wissenschaftliche Beirat wird vom BMBF berufen und dient der fachlichen Begleitung der Gruppen und der Sicherung der Qualität und Exzellenz ihrer Arbeit. In ihm werden hochrangige Expertinnen und Experten unterschiedlicher wissenschaftlicher Disziplinen vertreten sein.
Die im Rahmen der Bekanntmachung geförderten Gruppen sind gehalten, im voraussichtlichen Förderraum (2014 bis 2018) eines der jährlichen Statusseminare in Form einer um externe Teilnehmerinnen und Teilnehmer erweiterten, gemeinsamen wissenschaftlichen "Sommerschule" durchzuführen (entsprechende Mittel sind anteilig vorzusehen). Der Wissenschaftliche Beirat ist hierbei in geeigneter Form einzubeziehen.
Antragsteller sollen sich - auch im eigenen Interesse - im Umfeld des national beabsichtigten Vorhabens mit dem EU-Forschungsrahmenprogramm vertraut machen. Sie sollen prüfen, ob das beabsichtigte Vorhaben spezifische ¬europäische Komponenten aufweist und damit eine ausschließliche EU-Förderung möglich ist. Weiterhin ist zu prüfen, inwieweit im Umfeld des national beabsichtigten Vorhabens ergänzend ein Förderantrag bei der EU gestellt werden kann. Das Ergebnis der Prüfungen soll im nationalen Förderantrag kurz dargestellt werden.

Die Zuwendungen können auf dem Wege der Projektförderung als nicht rückzahlbare Zuschüsse gewährt werden. Bemessungsgrundlage für die Hochschulen sind die zuwendungsfähigen projektbezogenen Ausgaben, die individuell bis zu 100 % gefördert werden können. Die finanziellen Aufwendungen sind wie folgt zu behandeln:
• Personalausgaben sind nur für die Personen zuwendungsfähig, die nicht bereits fest im Stellenplan der Institution ausgewiesen sind. Die Gruppengröße ist auf maximal sieben Stellen zuzüglich studentische Hilfskräfte beschränkt. Um die Interdisziplinarität der Gruppe zu gewährleisten, müssen Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler aus unterschiedlichen naturwissenschaftlichen, sozialwissenschaftlichen/geisteswissenschaftlichen und ingenieurwissenschaftlichen Disziplinen Mitglied der Gruppe sein. Je nach projektspezifischem Bedarf und technischem Aufwand können berücksichtigt werden:
o 1 Gruppenleiter/in,
o 1 bis 2 Postdoktorand(en)/Postdoktorandin(en),
o 1 bis 2 Doktorand(en)/Doktorandin(en),
o 1 bis 2 Technische(r) Angestellte(r),
o Studentische Hilfskräfte
• Vorhabenspezifische Anlagen sind je nach technischem Aufwand anzusetzen. In begründeten und von der Aufgabenstellung der Gruppe abhängigen Fällen können einmalig Geräteinvestitionen von bis zu 150 000 Euro beantragt werden.
• Übrige projektbezogene Ausgaben wie Verbrauchsmaterialien, kostenpflichtige Experimente an anderen wissenschaftlichen Einrichtungen (siehe Nummer 2), Reiseausgaben, Wissenschaftskommunikation, Teilnahme an ausgewählten (internationalen) Konferenzen, Publikationszuschüsse, anteilige Finanzierung der "Sommerschule" sind aufwandsgerecht anzusetzen.
Die Förderung wird im Regelfall für einen Zeitraum von fünf Jahren gewährt. Nach zweieinhalb Jahren wird ein Review-Workshop im Beisein des Wissenschaftlichen Beirats mit allen geförderten Gruppen zur Sicherung der Projektqualität durchgeführt. Nach Beendigung der regulären Förderung (fünf Jahre) wird ein Abschlussworkshop, ebenfalls im Beisein des Wissenschaftlichen Beirats, durchgeführt.
Im Einzelfall kann die Förderung auf insgesamt bis zu acht Jahre verlängert und für eine Habilitation genutzt werden; eine entsprechende Verlängerung kann erst zum Ende des vierten Jahres und auf Grundlage des bis dahin erreichten Arbeitsstandes beantragt werden.

Bestandteil eines Zuwendungsbescheides auf Ausgabenbasis werden die Allgemeinen Nebenbestimmungen für Zuwendungen zur Projektförderung (ANBest-P) und die Besonderen Nebenbestimmungen für Zuwendungen des BMBF zur Projektförderung auf Ausgabenbasis (BNBest-BMBF98).
Bestandteil eines Zuwendungsbescheides für Forschungseinrichtungen, die auf Kostenbasis kalkulieren, werden grundsätzlich die Nebenbestimmungen für Zuwendungen auf Kostenbasis des BMBF an Unternehmen der gewerblichen Wirtschaft für FuE-Vorhaben (NKBF98).
Für die Bewilligung, Auszahlung und Abrechnung der Zuwendung sowie für den Nachweis und die Prüfung der Verwendung und die gegebenenfalls erforderliche Aufhebung des Zuwendungsbescheides und die Rückforderung der gewährten Zuwendung gelten die Verwaltungsvorschriften zu § 44 BHO sowie die §§ 48 bis 49a des Verwaltungsverfahrensgesetzes, soweit nicht in diesen Förderrichtlinien Abweichungen zugelassen sind.

Mit der Umsetzung dieser Fördermaßnahme hat das BMBF den Projektträger VDI/VDE Innovation + Technik GmbH beauftragt. Ansprechpartner ist:
VDI/VDE Innovation + Technik GmbH
Projektträger "Mensch-Technik-Interaktion; Demografischer Wandel"
Steinplatz 1
10623 Berlin
Telefon: 0 30/31 00 78-4 10
Internet: http://www.mtidw.de/
Ansprechpartnerin: Simone Ehrenberg-Silies

Die Vordrucke für Richtlinien, Merkblätter, Hinweise und Nebenbestimmungen können über die Internetadresse http://www.vdivde-it.de/projektfoerderung/dokumente-fuer-die-projektfoerderung abgerufen oder unmittelbar beim Projektträger angefordert werden.

Das Förderverfahren ist zweistufig angelegt. In der ersten Stufe sind zunächst beim Projektträger VDI/VDE Innovation + Technik GmbH (siehe 7.1)
bis spätestens zum 15. März 2014
Projektskizzen möglichst in elektronischer Form unter http://www.mtidw.de/foerderung  in deutscher Sprache vorzu¬legen. Die Projektskizze ist durch den Gruppenleiter/die Gruppenleiterin einzureichen. Die Vorlagefrist gilt nicht als Ausschlussfrist. Verspätet eingehende Projektskizzen können aber möglicherweise nicht mehr berücksichtigt werden.
Die Projektskizze soll das Gesamtvorhaben darstellen und wie folgt gegliedert sein (maximal 30 Seiten inklusive Anlagen - siehe unten):
I. Zielsetzung
o Motivation und Gesamtziel des Vorhabens, Zusammenfassung des Projektvorschlags
o Wissenschaftliche und technische Arbeitsziele, angestrebte Innovationen, geplante Methodik
o Industrielle und gesellschaftliche Relevanz des Themas
o Bezug zu den förderpolitischen Zielen
II. Aktueller Stand der Wissenschaft und Technik sowie eigene Vorarbeiten
o Problembeschreibung und Ausgangssituation: Vergleich mit dem internationalen Stand der Technik, gegebenenfalls bestehende Schutzrechte (eigene und Dritter)
o Neuheit und Attraktivität des Lösungsansatzes, Vorteile gegenüber konkurrierenden Lösungsansätzen, Schutzrechtsstrategie
o Bisherige Arbeiten des Förderinteressenten mit Bezug zu den Zielen dieses Vorhabens
o Ethische, rechtliche und soziale Aspekte des Vorhabens (ELSI)
III. Vorgesehene Arbeiten und Zeitplan
o Ausführliche Beschreibung der Arbeiten einschließlich aller projektrelevanten wissenschaftlichen und technischen Problemstellungen sowie deren Lösungsansätze, Definition erfolgskritischer Meilensteine
o Zusammenarbeit mit Dritten und geplante Einbindung weiterer Partner (Forschungseinrichtungen sowie gegebenenfalls Industrie) zur Mobilisierung des regionalen Potenzials
o Aktivitäten zur Wissenschaftskommunikation
o Netzplan: Arbeitspakete und Meilensteine im zeitlichen Verlauf
IV. Verwertungsplan
o Wissenschaftliche und/oder technische sowie gegebenenfalls wirtschaftliche Erfolgsaussichten - insbesondere Anwendungs- und Umsetzungsszenarien
o Wissenschaftliche und wirtschaftliche Anschlussfähigkeit
o Nachhaltigkeit für den Innovationsstandort Deutschland
V. Gesamtausgaben und Finanzierungsplan
o Tabelle Gesamtausgaben und Förderbedarf
Als Anlage sind der Projektskizze folgende Dokumente beizufügen:
• Erklärung der aufnehmenden Hochschule.
• Kurzer persönlicher Lebenslauf und wissenschaftlicher Werdegang (ab Schulabschluss), Angaben zum derzeitigen Arbeitsverhältnis, Nachweis der Promotion.
• Liste der wichtigsten Publikationen (auch Vorträge), Preise, Patente etc.
Es wird empfohlen, vor der Einreichung der Projektskizze direkt mit dem Projektträger VDI/VDE-IT Kontakt aufzunehmen.
Aus der Vorlage der Projektskizze können keine Rechtsansprüche abgeleitet werden.

Die eingegangenen Projektskizzen werden von einem unabhängigen Expertengremium insbesondere nach folgenden Kriterien bewertet:
• fachlicher Bezug zur Bekanntmachung
• wissenschaftliche Originalität und Exzellenz des Projektvorschlags
• Umsetzung der integrierten Forschung (Beachtung der ethischen, rechtlichen und sozialen Implikationen)
• Innovationshöhe des wissenschaftlich-technischen Konzepts
• gesellschaftliche Relevanz und (zukünftige) Anwendungspotenziale
• interdisziplinärer Charakter der Forschungsarbeiten
• Qualifikation des Förderinteressenten und Eignung als Gruppenleiter
• Konzept für Wissenschaftskommunikation

Die eingereichten Vorschläge stehen untereinander im Wettbewerb. Auf der Grundlage der Bewertung werden die für eine Förderung geeigneten Projektskizzen ausgewählt. Es ist geplant, das Auswahlverfahren innerhalb von drei Monaten nach der Einreichungsfrist abzuschließen. Das Auswahlergebnis wird den Interessenten schriftlich mitgeteilt. Der Antragsteller hat keinen Rechtsanspruch auf Rückgabe einer eingereichten Projektskizze.

Bei positiver Bewertung werden die Interessenten in einer zweiten Verfahrensstufe unter Angabe detaillierter Informationen aufgefordert, einen förmlichen Förderantrag vorzulegen. Über die vorgelegten Förderanträge wird nach abschließender Prüfung entschieden. Zur Erstellung von förmlichen Förderanträgen wird die Nutzung des elektronischen Antragssystems "easy" dringend empfohlen (https://foerderportal.bund.de/easy/).

Förderbekanntmachung des BMBF zur ERA-NET Aktivität "EuroTransBio" als Bestandteil der Fördermaßnahme "KMU-innovativ: Biotechnologie - BioChance"

BMBF logo((Pressemitteilung BMBF)) Die Förderung des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF) hat in den vergangenen Jahren dazu beigetragen, am Standort Deutschland Voraussetzungen zu schaffen, um die technologischen und wirtschaftlichen Potentiale der Biotechnologie zu erschließen. Insbesondere mit den Förderaktivitäten zum modellhaften Aufbau von Biotechnologie-Regionen sowie zur gezielten Unterstützung von Forschungsvorhaben im Rahmen der BMBF-Förderaktivität "BioChancePLUS" ist seit Ende der 90er Jahre eine Ausrichtung auf eine Kommerzialisierung der Forschungs- und Entwicklungsergebnisse der Biotechnologie eingeleitet worden. Im Fokus der Förderung standen Projekte, die von neu gegründeten und jungen innovativen Biotechnologie-Unternehmen, teilweise in Kooperation mit außeruniversitären Forschungseinrichtungen oder Universitäten, durchgeführt wurden. Dies hat wesentlich zum Aufbau einer im europäischen Vergleich führenden Anzahl deutscher Biotechnologie-Unternehmen beigetragen.

Aktuell geht es darum, den Prozess der Konsolidierung und des Wachstums der jungen Biotechnologie-Unternehmen zu flankieren und zugleich Raum für neue Entwicklungen der Technologie und für Vernetzungs- und Verwertungsstrategien zu schaffen. In der jetzigen Reifungsphase sind strategische Allianzen, Kooperationen und Firmennetzwerke zwischen jungen Biotechnologie-Unternehmen, aber auch mit anderen Unternehmen, die zunehmend auf der Biotechnologie basierende Verfahren nutzen oder nutzen wollen, von größerer Bedeutung. Neben der Zusammenarbeit auf nationaler Ebene müssen junge Biotechnologie-Unternehmen zunehmend die Vorteile der internationalen Arbeitsteilung für den Standort Deutschland nutzen, um eigene Stärken einzubringen und von den Stärken anderer zugunsten innovativer Entwicklungen zu profitieren.

An dieser Stelle setzt die Förderinitiative EuroTransBio an, in der ausgewählte transnationale Kooperationsprojekte unterstützt werden. Ziel dieser transnationalen Ausschreibung, die das BMBF im Rahmen des ERA-Nets EuroTransBio zusammen mit Forschungsförderern aus verschiedenen Mitgliedsländern der EU durchführt, ist es, die technologischen Stärken sowie die finanziellen Ressourcen der beteiligten Unternehmen im europäischen Umfeld zu vernetzen und zu bündeln. Dadurch kann der Innovationsprozess beschleunigt und die Produktorientierung in den zusammenarbeitenden Biotechnologie-Unternehmen gestärkt werden.
Die deutschen Unternehmen erhalten zudem den Zugang zum Know-how anderer europäischer Partner und können neue Märkte erschließen. Damit soll entsprechend der Hightech-Strategie der Bundesregierung die internationale Position Deutschlands gestärkt werden. Die Förderinitiative ist komplementär zur Förderung im 7. EU-Forschungsrahmen-programm und wird zudem von der Europäische Kommission unterstützt.

Vorhaben können nach Maßgabe dieser Richtlinie, der BMBF-Standardrichtlinien für Zuwendungen auf Ausgaben- bzw. Kostenbasis und der Verwaltungsvorschriften zu §44 der Bundeshaushaltsordnung (BHO) durch Zuwendungen gefördert werden. Ein Rechtsanspruch auf Gewährung einer Zuwendung besteht nicht. Der Zuwendungsgeber entscheidet aufgrund seines pflichtgemäßen Ermessens im Rahmen der verfügbaren Haushaltsmittel.

Gegenstand der Förderung sind anwendungsorientierte, wissenschaftlich und wirtschaftlich risikoreiche Forschungs- und Entwicklungsvorhaben, die dem Bereich der modernen Biotechnologie zuzuordnen sind und eine entscheidende Rolle für die antragstellenden Firmen bei der Positionierung am Markt spielen. Unternehmen im Bereich der pharmazeutischen Entwicklung von neuen Wirkstoffen werden insbesondere zur Einreichung von Projektvorschlägen aufgerufen.
Es werden transnationale Projekte der Verbundforschung kleiner oder mittlerer Unternehmen (KMU) gefördert. Die Projekte der Verbundforschung müssen aus mindestens zwei KMUs bestehen, die aus zwei an der Ausschreibung beteiligten Partnerländern des EuroTransBio Konsortium kommen. Eine Liste der beteiligten Länder ist auf der Internetseite der Initiative EuroTransBio (http://www.eurotransbio.eu) einsehbar oder kann beim Projektträger (siehe 7.1) angefordert werden. Die Beteiligung akademischer Partner aus den Ländern der an einem Verbund beteiligten KMUs ist möglich, wenn diese zur Erreichung der Projektziele notwendig sind.
Priorität erhalten
• Forschungsprojekte, die die Technologiebasis der beteiligten Biotechnologie-Unternehmen verbreitern.
• strategische Allianzen zwischen KMUs, ggf. unter Einschluss von Forschungseinrichtungen zur Entwicklung biotechnologischer Produkte oder Prozesse.
Die Forschungs- und Entwicklungsvorhaben sollen erhebliche wirtschaftliche Mobilisierungseffekte (Arbeitsplatzeffekte, Firmenansiedlungen, Investitionen, Ausbildungsplätze) erwarten lassen.

Antragsberechtigt sind in der Regel kleine und mittlere Unternehmen (KMU) im Sinne der Definition der Europäischen Kommission (http://ec.europa.eu/enterprise/policies/sme/facts-figures-analysis/sme-definition/index_en.htm). Das bedeutet, dass die Unternehmen weniger als 250 Beschäftigte, einen Jahresumsatz von höchstens 50 Mio. € oder eine Jahresbilanzsumme von höchstens 43 Mio. € haben und nicht zu 25% oder mehr des Kapitals oder der Stimmenanteile im Besitz von Unternehmen sind, welche die KMU-Kriterien nicht erfüllen.
Im Rahmen von Projekten der Verbundforschung sind auch Hochschulen, außeruniversitäre Forschungseinrichtungen und Unternehmen - die nicht die KMU-Kriterien erfüllen -antragsberechtigt.
Forschungseinrichtungen, die gemeinsam von Bund und Ländern grundfinanziert werden, kann nur unter bestimmten Voraussetzungen ergänzend zu ihrer Grundfinanzierung eine Projektförderung für ihren zusätzlichen Aufwand bewilligt werden.

Die Partner eines Projektes der Verbundforschung haben ihre Zusammenarbeit in einer Kooperationsvereinbarung zu regeln. In der Kooperationsvereinbarung ist eine Klausel vorzusehen, dass Unternehmen für die Erfindungs- oder Patentanteile, die auf den Arbeiten einer Forschungseinrichtung beruhen, ein marktübliches Entgelt zahlen. Vor der Förderentscheidung muss bereits eine grundsätzliche Übereinkunft der Kooperationspartner zu bestimmten vom BMBF vorgegebenen Kriterien nachgewiesen werden, die einem Merkblatt (https://foerderportal.bund.de/easy/module/easy_formulare/download.php?datei=219) zu entnehmen sind.
Antragsteller sollen sich - auch im eigenen Interesse - im Umfeld des national beabsichtigten Projektes mit dem EU-Forschungsrahmenprogramm vertraut machen. Sie sollen prüfen, ob das beabsichtigte Projekt spezifische europäische Komponenten aufweist und damit eine ausschließliche EU-Förderung möglich ist. Weiterhin ist zu prüfen, inwieweit im Umfeld des national beabsichtigten Vorhabens ergänzend ein Förderantrag bei der EU gestellt werden kann. Das Ergebnis dieser Prüfung sollte kurz in einem Antrag auf nationale Fördermittel dargestellt werden.

Die Zuwendungen können im Wege der Projektförderung als nicht rückzahlbare Zuschüsse gewährt werden.
Bemessungsgrundlagen für Unternehmen der gewerblichen Wirtschaft sind die zuwendungsfähigen projektbezogenen Kosten, die in der Regel - je nach Anwendungsnähe des Vorhabens - bis zu 50 % anteilsfinanziert werden können. Nach BMBF-Grundsätzen wird eine angemessene Eigenbeteiligung - grundsätzlich mindestens 50 % der entstehenden zuwendungsfähigen Kosten - vorausgesetzt.
Bemessungsgrundlage für Hochschulen, Forschungs- und Wissenschaftseinrichtungen und vergleichbare Institutionen sind die zuwendungsfähigen projektbezogenen Ausgaben (bei Helmholtz-Zentren und der Fraunhofer-Gesellschaft die zuwendungsfähigen projektbezogene Kosten), die individuell bis zu 100 % gefördert werden können.
Die Bemessung der jeweiligen Förderquote muss den Gemeinschaftsrahmen der EU-Kommission für staatliche FuE-Beihilfen berücksichtigen.

Bestandteile der Zuwendungsbescheide werden
• für Zuwendungen auf Kostenbasis grundsätzlich die " Nebenbestimmungen für Zuwendungen auf Kostenbasis des BMBF an Unternehmen der gewerblichen Wirtschaft für Forschungs- und Entwicklungsvorhaben (NKBF 98)",
• für Zuwendungen auf Ausgabenbasis die "Allgemeinen Nebenbestimmungen für Zuwendungen zur Projektförderung (ANBest-P)" und die "Besonderen Nebenbestimmungen für Zuwendungen des BMBF zur Projektförderung auf Ausgabenbasis (BNBest-BMBF 98)".

Mit der Durchführung der Fördermaßnahme hat das Bundesministerium für Bildung und Forschung den
Projektträger Jülich (PTJ)
Geschäftsbereich Biologische Innovation und Ökonomie
Forschungszentrum Jülich GmbH
D-52425 Jülich
Tel. 02461 / 61 2422 oder 02461 / 61 9416
Fax. 02461 / 61 1790
http://www.fz-juelich.de/ptj

beauftragt. Dort sind weitere Informationen erhältlich.
Vordrucke für förmliche Anträge, Richtlinien, Merkblätter, Hinweise und Nebenbestimmungen können unter der Internetadresse www.foerderportal.bund.de abgerufen oder unmittelbar beim Projektträger angefordert werden.

Das Förderverfahren ist zweistufig angelegt.

In der ersten Verfahrensstufe sind dem EuroTransBio Sekretariat zunächst Projektskizzen ("Proposals") für Projekte der Verbundforschung in elektronischer Form auf den dafür vorgesehenen Formblättern elektronisch vom Verbundkoordinator zuzuleiten. Die Fristen für die Einreichung der Projektskizzen werden rechtzeitig unter http://www.eurotransbio.eu veröffentlicht oder können beim Projektträger erfragt werden. Die Vorlagefrist gilt nicht als Ausschlussfrist. Verspätet eingehende Projektskizzen können aber möglicherweise nicht mehr berücksichtigt werden.
Die Formblätter sowie Informationen über die elektronische Übersendung der Projektskizzen an das EuroTransBio Sekretariat finden sich ebenfalls auf den Webseiten der EuroTransBio Initiative (http://www.eurotransbio.eu) oder können beim Projektträger angefordert werden.
Den beteiligten Projektpartnern wird empfohlen, Projektskizzen unter Beratung durch die Projektträger in den Partnerländern zu erstellen. Eine Liste der nationalen Kontaktstellen ist auf der Internetseite der Initiative EuroTransBio (http://www.eurotransbio.eu) einsehbar oder kann beim Projektträger angefordert werden.
Die eingereichten Projektskizzen werden auf ihre Übereinstimmung mit den in den "Hinweisen für Einreicher von Projektskizzen" ("Guidelines for Applicants") festgelegten Kriterien geprüft. Die "Hinweise für Einreicher von Projektskizzen" sind auf den Webseiten der EuroTransBio Initiative (http://www.eurotransbio.eu) erhältlich oder können beim Projektträger angefordert werden.
Die eingegangenen Projektskizzen werden - ggf. unter Beteiligung internationaler externer Gutachter/-innen - nach folgenden Kriterien bewertet:
• Technologische und wissenschaftliche Innovationshöhe.
• Ökonomische Bedeutung des Projektes für die Projektpartner.
• Projekt- und Konsortialmanagement
• Vernetzung der Verbundpartner (ausgewogene Verteilung der Projektbeiträge und deren Verwertung).
• Ressourcen.
Diese gelten zusammen mit den Bewertungskriterien des nationalen Förderschwerpunkts "KMU-innovativ: Biotechnologie - BioChance" (vgl. http://www.bmbf.de/foerderungen/10759.php).
Auf der Grundlage der Bewertung werden dann die für eine Förderung geeigneten Projektideen ausgewählt. Das Auswahlergebnis wird den Interessenten schriftlich mitgeteilt.
Aus der Vorlage einer Ideen- oder Projektskizze kann kein Rechtsanspruch auf Förderung abgeleitet werden.

In der zweiten Verfahrensstufe werden die Interessenten bei positiv bewerteten Projektskizzen aufgefordert einen förmlichen Förderantrag vorzulegen, über den nach abschließender Prüfung entschieden wird.
Für die Bewilligung, Auszahlung und Abrechnung der Zuwendung sowie für den Nachweis und die Prüfung der Verwendung und die ggf. erforderliche Aufhebung des Zuwendungsbescheides und die Rückforderung der gewährten Zuwendung gelten die Verwaltungsvorschriften zu § 44 BHO sowie §§ 48 bis 49a Verwaltungsverfahrensgesetz (VwVfG), soweit nicht in diesen Förderrichtlinien Abweichungen zugelassen sind.

"Laufend gegen Krebs" am 21.09.2013

2013 laufend gegen krebsDie Diagnose Krebs kommt für die meisten Menschen völlig unerwartet. Sie reißt die Betroffenen und ihre Angehörigen aus dem alltäglichen Leben unweigerlich heraus. Schlagartig wird alles anders! Für Familien mit Kindern stellt die Diagnose und Behandlung eines ihrer Familienmitglieder eine besonders große Herausforderung dar. „Gerade hier wollen wir unterstützen", sagen Dr. Ralf Porzig, Geschäftsführer der Sächsischen Krebsgesellschaft und Paul-Friedrich Loose, Landesgeschäftsführer der BARMER GEK in Sachsen. Beide haben den Spendenlauf „Laufend gegen Krebs" in Leipzig vor vier Jahren ins Leben gerufen.

Jeder Läufer spendet für betroffene Familien Lebenszeit
Der diesjährige Spendenlauf findet am 21.09.2013 in Leipzig unter dem Motto „Sonnenblumenlauf 2013" statt. „Die Sonnenblume steht als Symbol für Lebensmut und Hoffnung, beides Elemente, die beim Umgang mit Krebs eine wichtige Rolle spielen können", sagt Loose. Mit einem großen Teil der erlaufenen Spenden werden Familienwochenenden für vom Krebs betroffene Familien finanziert. „Die Sächsische Krebsgesellschaft e.V. möchte Familien damit die Möglichkeit bieten, die Erkrankung für ein Wochenende hinter sich zu lassen, gemeinsam Spaß zu haben, das gegenseitige Vertrauen zu stärken sowie den Austausch mit anderen Familien zu erleben", so Porzig. „In den letzten zwei Jahren konnten durch die erlaufenen Gelder bereits sechs Wochenenden mit insgesamt 120 Familienmitgliedern unterstützt werden. Das wollen wir fortsetzen".

Laufen, Spenden, Informationen
Ob Groß oder Klein, jeder kann nach seinen Möglichkeiten laufen. So wird es einen Kinder- und Familienlauf am Vormittag und Läufe für Jedermann am Nachmittag geben. Viele Teams und Einzelläufer haben sich bereits angemeldet. „Wir freuen uns über jedes Firmen-, Schul- oder Sportvereinsteam und viele Einzelläufer, die neu bei uns hereinschnuppern wollen und dann vielleicht jedes Jahr dabei sind", werben Porzig und Loose für noch mehr Teilnehmer.
Natürlich halten an diesem Tag auch viele Informationsstände ein umfangreiches Angebot an Wissenswertem zu Krebserkrankungen, ihren Behandlungsmöglichkeiten, aber auch zur Vorsorge bereit.

Die Schirmherrschaft über die Veranstaltung hat auch in diesem Jahr wieder die Sächsische Staatsministerin für Soziales und Verbraucherschutz, Frau Christine Clauß, übernommen.

Veranstaltungsort:

Leichtathletikzentrum
am Sportforum 5, 04105 Leipzig

Ablauf:

10:00 Uhr Eröffnung und Grußworte
10:30 Uhr Kinder- und Familienlauf
11:30 Uhr Rahmenprogramm
12:00 Uhr Einzel- und Teamlauf
14:30 Uhr Finale Auswertung und Siegerehrung
14:50Uhr Aufstieg der Luftballonwolke
15:00 Uhr Ende der Veranstaltung

Anmeldungen:
www.laufend-gegen-krebs.de