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BMBF: Förderung von europäischen Forschungsprojekten zu psychischen Störungen

BMBF logoUnter den vielen Erkrankungen, die die menschliche Gesundheit beeinträchtigen, sind Erkrankungen des zentralen Nervensystems eine der Hauptursachen für Morbidität, Mortalität und verminderte Lebensqualität. Weltweit leiden Schätzungen zufolge mehr als eine Milliarde Menschen unter Erkrankungen des zentralen Nervensystems.

In Europa werden annähernd ein Drittel aller Krankheitskosten durch solche Erkrankungen verursacht. Aus diesem Grund ist es von höchster Priorität, Erkrankungen des zentralen Nervensystems zu erforschen und die Forschungsergebnisse in verbesserte diagnostische und therapeutische Maßnahmen zu übertragen.

Vor diesem Hintergrund wurde das Netzwerk ERA-NET NEURON („Network of European Funding for Neuroscience Research“) gegründet, das durch die Europäische Kommission gefördert wird. Ziel des ERA-NET NEURON ist es, die Forschungsaktivitäten und -programme der beteiligten europäischen Länder auf dem Gebiet der krankheitsbezogenen Neurowissenschaften zu koordinieren ( http://www.neuron-eranet.eu/).

Im Rahmen von NEURON wurden in den Jahren 2008 bis 2012 fünf transnationale gemeinsame Förderbekanntmachungen zu verschiedenen Themen veröffentlicht. Die sechste gemeinsame Bekanntmachung hat das Thema „Psychische Störungen“. Die folgenden Förderorganisationen haben sich bereit erklärt, diese gemeinsame Maßnahme zur Förderung multinationaler kooperativer Forschungsprojekte zu implementieren:

- Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF), Germany
- Austrian Science Fund (FWF), Österreich
- Research Foundation – Flanders (FWO), Belgien
- Canadian Institutes of Health Research (CIHR), Kanada
- Fonds de recherche du Québec-Santé (FRQS), Québec (Kanada)1
- Academy of Finland (AKA), Finnland
- National Funding Agency for Research (ANR), Frankreich
- The Icelandic Centre for Research (RANNIS), Island
- Chief Scientist Office, Ministry of Health (CSO-MOH), Israel
- Ministry of Health (MOH), Italien2
- Latvian Academy of Sciences (LAS), Lettland
- National Research Fund (FNR), Luxemburg
- National Centre for Research and Development (NCBiR), Polen
- Foundation for Science and Technology (FCT), Portugal
- Executive Agency for Higher Education, Research, Development & Innovation Funding (UEFISCDI), Rumänien
- Swedish Research Council (SRC), Schweden

Mit der vorliegenden Fördermaßnahme wird das Ziel verfolgt, die Expertise und Ressourcen einschlägig qualifizierter Arbeitsgruppen aus den oben genannten Ländern zusammenzuführen. Durch gemeinsame kooperative Forschungsansätze sollen Fortschritte im Verständnis, bei der Diagnose und bei der Therapie von Hirnerkrankungen erzielt und Synergieeffekte ermöglicht werden, die allein auf nationaler Ebene nicht zu erreichen sind.

Die Fördermaßnahme wird zeitgleich durch die Förderorganisationen im jeweiligen Land durchgeführt und zentral durch ein gemeinsames NEURON-Sekretariat koordiniert. Für die eigentliche Umsetzung der nationalen Teilvorhaben in einem Verbund gelten die jeweiligen nationalen Richtlinien.

Zusätzliche wichtige Informationen zu dieser transnationalen Bekanntmachung sind dem englischsprachigen Bekanntmachungstext ( http://www.neuron-eranet.org/en/405.php) und den zugehörigen Webseiten des ERA-NET NEURON zu entnehmen.

Mit dieser Fördermaßnahme beabsichtigt das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF), einen Beitrag zur Ausgestaltung des Aktionsfeldes 6 „Gesundheitsforschung in internationalen Kooperationen“ im Rahmenprogramm Gesundheitsforschung der Bundesregierung zu leisten. Das Rahmenprogramm Gesundheitsforschung finden Sie hier.

Mit der Abwicklung der Fördermaßnahme hat das BMBF seinen
Projektträger im DLR für das BMBF
- Gesundheitsforschung -
Heinrich-Konen-Straße 1
53227 Bonn
Tel.: 0228  3821-1210
Fax: 0228 3821-1257
Internet: www.gesundheitsforschung-bmbf.de

beauftragt. Ansprechpartnerin ist Dr. Petra Lüers (Tel.: 0228 3821-1194, E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!).

Vorhabensbeschreibungen für die transnationalen Verbundprojekte sind beim NEURON-Sekretariat für die gemeinsame Bekanntmachung einzureichen: http:// www. neuron-eranet.eu/ .
Während die Vorhabensbeschreibung eines Verbundprojektes von den Teilprojektleiterinnen und -leitern aus den unterschiedlichen Ländern gemeinschaftlich eingereicht wird, erfolgt die Förderung der erfolgreichen Verbünde getrennt nach Teilprojekten von der jeweiligen Förderorganisation, bei der die Mittel beantragt werden, nach den Richtlinien dieser Förderorganisation.
Es wird empfohlen, zur Antragsberatung mit dem Projektträger Kontakt aufzunehmen. Weitere Informationen und Erläuterungen sind dort erhältlich. Weiterhin wird empfohlen, dass alle Verbundteilnehmerinnen und - teilnehmer vor Antragstellung mit den jeweiligen nationalen Förderorganisationen Kontakt aufnehmen.

BMBF-Ausschreibung "ERA-NET E-Rare-seltene Erkrankungen"

BMBF logoMit der Ausschreibung unterstützt das BMBF transnationale Forschungsprojekte zu seltenen Erkrankungen im Rahmen des ERA-NET "E-Rare". Durch kooperative Forschungsansätze sollen Fortschritte bei der Diagnose und Therapie seltener Krankheiten realisiert werden. Neben Deutschland beteiligen sich noch 10 weitere europäische Länder an der Maßnahme, außerdem noch Israel, Kanada und die Türkei. 

Ein gemeinsames Forschungsprojekt soll mindestens eines der folgenden Themengebiete beinhalten:

  • Nutzung bestehender oder Etablierung neuer Patientendatenbanken und zugehöriger Materialbanken
  • grundlagenorientierte Forschungsansätze einschließlich genetischer, epigenetischer und pathophysiologischer Studien
  • Forschungsansätze zur Diagnose und Therapie seltener Erkrankungen (z. B. (Bio-)Marker für Diagnose und Prognose, Screeningsysteme, Zell- und/oder Tiermodelle sowie präklinische Studien zu Medikamenten-, Gen- oder Zelltherapien)
  • Patientenorientierte Forschung.

Unternehmen (KMU und ggfs. Großunternehmen) können mit bis zu 50% der projektbezogenen Kosten gefördert werden. Hochschulen und Forschungseinrichtungen sowie Krankenhäuser erhalten eine Zuwendung von bis zu 100% der zusätzlichen projektbezogenen Ausgaben/Kosten. Die Laufzeit beträgt bis zu 3 Jahre.

In der ersten Stufe sind Projektskizzen über den Verbundkoordinator bis spätestens 31.1.2013 auf elektronischem Wege einzureichen.

3. Messekongress "Gesundheit und Versorgung" 2013

messekongress 2013 GuVDas VFG-Mitglied Gesundheitsforen veranstaltet auch in diesem Jahr wieder den Messekongress "Gesundheit und Versorgung", in diesem Jahr unter dem Motto "Innovative Ideen der Zusammenarbeit". Mit dem Messekongress „Gesundheit und Versorgung – Innovative Formen der Zusammenarbeit“ wurde ein Marktplatz für die Entscheider und Dienstleister der Gesundheitswirtschaft etabliert und eine Plattform für Kooperationen von Akteuren im Gesundheitswesen sowie für Kontakt von Wissenschaft und Praxis geschaffen. Der Messekongress richtet sich an alle Akteure im Gesundheitswesen, die sich mit dem vielfältigen Thema Versorgung – von der Analytik bis hin zur Zuweisung – beschäftigen. Im Ausstellerbereich werden Dienstleister der Gesundheitsbranche die Möglichkeit haben Produkte, Dienstleistungen, Beratungsansätze und das Unternehmen selber zu präsentieren.

 

Als Besucher werden Fach- und Führungskräfte aus den Bereichen Produktmanagement, Leistungs- und Versorgungsmanagement, Unternehmenssteuerung und –entwicklung sowie Kooperationsmanagement von gesetzlichen und privaten Krankenversicherern als auch Vertreter der Ärzteschaft und Kliniken erwartet, die sich über die neusten Entwicklungen und Trends  informieren und neue Kontakte knüpfen. Der Messekongress setzt sich aus einem Kongress mit einem fachlichen Vortragsprogramm und einer Ausstellermesse im Foyer des Kongresses zusammen.

Der Messekongress ist eine von der sächsischen Landesärztekammer zertifizierte Fortbildungsveranstaltung für Ärzte der Kategorie B. (12 Punkte).

Während der beiden Veranstaltungstage besteht für die Besucher ausreichend Zeit, die Aussteller und ihre Dienstleistungen intensiv kennenzulernen sowie neue Kontakte aus Wissenschaft und Praxis zu sammeln. Die Teilnehmer der Messekongresse „Gesundheit und Versorgung“ und „Schadenmanagement und Assistance“ haben die Möglichkeit, die jeweilige Parallelveranstaltung zu besuchen. Den Ausstellern werden diverse Zeitfenster innerhalb des Kongressprogramms eingerichtet, um Ihre Leistungen zu präsentieren.

Die gemeinsame Abendveranstaltung mit allen Ausstellern, Referenten und Messebesuchern gibt die Gelegenheit, Kontakte zu knüpfen und zu pflegen sowie Erfahrungen miteinander auszutauschen.

Termin: 16./17. April 2013

Veranstaltungsort: Congress Center Leipzig (CCL) auf der Neuen Leipziger Messe