Viele Geschenke und 40.000 Euro für die Kinderkrebsstation am UKL

 

tn Universitätsklinikum Leipzig ((Pressemitteilung)) Universitätsklinikum Leipzig, 15. Dezember 2014

Viele Geschenke und 40.000 Euro für die Kinderkrebsstation am UKL Leipzig

Mit einem Sack voller Geschenke und einem Spendenscheck überraschte der Verein "Menschen für Kinder" Anfang der Woche die Kinderkrebsstation des Uniklinikums Leipzig. Viele Spiele und Adventskalender waren unter den Präsenten, über die sich die kleinen
Patienten besonders freuten - und die natürlich auch sofort ausgepackt und ausprobiert wurden. Die Spende in Höhe von 40.000 Euro kommt der Forschung zu Gute.

"Wir  freuen  uns  sehr  über  die  Unterstützung.  Damit  finanzieren  wir  eine  Stelle  in  der Forschung  zum  Neuroblastom,  der  häufigsten  Tumorerkrankung  im  Kindesalter",  sagte  Prof. Holger  Christiansen,  Leiter  der  Abteilung  für  Pädiatrische  Onkologie,  Hämatologie  und
Hämostaseologie am UKL.
"Schon  seit  vielen  Jahren  unterstützen  wir  die  Arbeit  der  Kinderkrebsstation  des  Leipziger Uniklinikums",  erzählte  Dieter  Greilich,  der  gemeinsam  mit  Jens  Hebstreit  die  Geschenke überbrachte. Der hessische Verein "Menschen für Kinder" hat mehr als 2000 Mitglieder und verfolgt nach eigenen Angaben das Ziel, Kindern auf der Schattenseite - vornehmlich krebs- und  leukämiekranken  Kindern  -  das  Leben  zu  erleichtern.  Dafür  werden  vorrangig  über Kliniken in ganz Deutschland langlebige Anschaffungen erforderlicher medizinischer Geräte,
der Ausbau entsprechender Einrichtungen und gezielte Behandlungen sowie Maßnahmen im Bereich der Forschung unterstützt. Die dafür notwendigen finanziellen Mittel kommen neben den  Mitgliedsbeiträgen  auch  aus  jährlichen  Veranstaltungen  wie  einer  großen  Radtour  mit
rund 500 Teilnehmern und einem Benefiz-Golfturnier.

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Auszeichnung der Deutschen Stiftung für Herzforschung für das Herzzentrum Leipzig

 ((Pressemitteilung)) Herzzentrum Leipzig HELIOS Park-Klinikum Leipzig, 15.12.2014

 

Auszeichnung der Deutschen Stiftung für Herzforschung für das Herzzentrum Leipzig

August Wilhelm und Lieselotte Becht-Forschungspreis 2015 geht an den Leipziger Rhythmologen Dr. Jedrzej Kosiuk

Besondere Auszeichnung für das Herzzentrum Leipzig: Dr. med. Jedrzej Kosiuk aus der Abteilung für Rhythmologie wurde mit dem August Wilhelm und Lieselotte Becht-Forschungspreis der Deutschen Stiftung für Herzforschung (DSHF) ausgezeichnet. Der mit 15.000 Euro dotierte Preis wurde im Rahmen der Herbsttagung der Deutschen Gesellschaft für Kardiologie (DGK) in Düsseldorf übergeben.

Mit der Auszeichnung wird eine Forschungsarbeit gewürdigt, in der sich Dr. Kosiuk mit der Frage beschäftigt hat, ob sich bei bestimmten anatomischen Gegebenheiten das Schlaganfallrisiko während einer Herzkatheteruntersuchung (Ablation) erhöht.  Er konnte dabei belegen, dass die Beschaffenheit des linken Vorhofohrs einen nachweisbaren Einfluss auf eine erhöhte Thrombosebildung während oder kurz nach einer Herzkatheteruntersuchung hat. Seine umfangreiche statistische Auswertung von mehr als 2.500 Fällen zeigt: Besonders hoch ist das Risiko für einen Schlaganfall während der Ablation, wenn das Vorhofohr wie ein Hühnerflügel (Chicken wing) geformt ist. Als deutlich weniger risikoreich haben sich dagegen weitere typische Formen des Vorhofohres erwiesen, die einem Kaktus, Windsack oder einem Blumenkohl entsprechen.

„Ich fühle mich sehr geehrt, Preisträger eines der renommiertesten Forschungspreise der Herzmedizin zu sein“, sagt Dr. Jedrzej Kosiuk vom Herzzentrum Leipzig. „Die vorliegende Untersuchung wirft ein neues Licht auf die Risikokalkulation bei der Planung und Durchführung dieser wichtigen Behandlungsmethode.  Darüber hinaus leistet sie einen Beitrag, mögliche Entstehungsmechanismen für einen Schlaganfall noch besser zu verstehen und die Patientensicherheit deutlich zu erhöhen.“

Prof. Dr. med. Udo Sechtem, Vorstandsvorsitzender der Deutschen Stiftung für Herzforschung ergänzt: „Das Modell von Dr. Kosiuk zur Abschätzung des individuellen Schlaganfallrisikos durch Thrombenbildung während einer Katheterablation ist bisher einmalig und ein innovativer Beitrag zur Schlaganfallbekämpfung bei Patienten mit Vorhofflimmern. Die Studie ist deshalb eine wichtige Grundlage für weitere Untersuchungen.“

Warum die Form des Vorhofohrs eine solch wichtige Rolle spielt, gilt es in weiteren Studien zu klären. Eine erste mögliche Erklärung hat Dr. Kosiuk aber schon parat:  Während einer Herzkatheteruntersuchung können kleine Blutgerinnsel, so genannte Mikrothromben, freigesetzt werden. An der Katheterspitze werden diese während des Eingriffs bis ins Herzohr transportiert. Bei einer länglichen und geschlängelten Form („Chicken wing“) können sich dabei größere Gerinnsel ansammeln, während die erweiterten Formen der Herzohren („Kaktus“, „Windsack“, „Blumenkohl“) möglicherweise besser durchspült werden und weniger Gefahr besteht, dass es zur gefährlichen Gerinnselbildung kommt.

Die prämierte Arbeit wurde in der Fachzeitschrift Heart Rhythm publiziert: Kosiuk J. et al., Impact of left atrial appendage morphology on peri-interventional thromboembolic risk during catheter ablation of atrial fibrillation. Heart Rhythm, Vol. 11, Issue 9, Pages 1522–1527, Sept. 2014.

Über das Herzzentrum Leipzig:

Das Herzzentrum Leipzig bietet mit seinen 440 Betten und zehn tagesklinischen Betten in den drei Kliniken, Klinik für Herzchirurgie, Klinik für Innere Medizin/Kardiologie (inkl. der Abteilung für Rhythmologie) und Klinik für Pädiatrie/ Kinderkardiologie sowie den Abteilungen für Anästhesiologie und Radiologie Hochleistungsmedizin rund um das Herz. Unter der Leitung international erfahrener Ärzte und namhafter Wissenschaftler arbeitet am Herzzentrum Leipzig ein Team von mehr als 1.450 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern. Seit der Inbetriebnahme im September 1994 besteht mit dem Freistaat Sachsen und der Universität Leipzig ein Kooperations- und Nutzungsvertrag, der dem Haus den Status einer Universitätsklinik verleiht. Das rechtlich und wirtschaftlich selbständige Herzzentrum ist Teil der Medizinischen Fakultät der Universität Leipzig. Seit 2014 ist das Herzzentrum Leipzig eine 100-prozentige Tochter der HELIOS Kliniken GmbH. www.helios-kliniken.de/herzzentrum  

Über die HELIOS Kliniken Gruppe:

Zur HELIOS Kliniken Gruppe gehören 110 eigene Akut- und Rehabilitationskliniken inklusive sieben Maximalversorger in Berlin-Buch, Duisburg, Erfurt, Krefeld, Schwerin, Wuppertal und Wiesbaden, 49 Medizinische Versorgungszentren (MVZ), fünf Rehazentren, elf Präventionszentren und 15 Pflegeeinrichtungen. HELIOS ist damit einer der größten Anbieter von stationärer und ambulanter Patientenversorgung in Deutschland und bietet Qualitätsmedizin innerhalb des gesamten Versorgungsspektrums. Sitz der Unternehmenszentrale ist Berlin. HELIOS versorgt jährlich mehr als 4,2 Millionen Patienten, davon mehr als 1,2 Millionen stationär. Die Klinikgruppe verfügt insgesamt über mehr als 34.000 Betten und beschäftigt rund 69.000 Mitarbeiter. Im Jahr 2013 erwirtschaftete HELIOS einen Umsatz von 3,4 Milliarden Euro. Die Klinikgruppe gehört zum Gesundheitskonzern Fresenius. www.helios-kliniken.de

 

Verbesserte Diagnostik bei Prostatakrebs

tn Universitätsklinikum Leipzig((Pressemitteilung)) Universitätsklinikum Leipzig , 11.Dezember 2014

Verbesserte Diagnostik bei Prostatakrebs

Nuklearmedizin am Uniklinikum Leipzig verwendet neuen PSMA-Marker Patienten, bei denen nach der Prostata-Entfernung oder anderen Therapien der PSA-Wert im Blut erneut ansteigt, bietet jetzt die Klinik und Poliklinik für Nuklearmedizin am Universitätsklinikum Leipzig (UKL) eine verbesserte Diagnostik an: Mit der PSMA-PET-Methode können beim Verdacht auf einen Rückfall sehr früh mögliche Tumorherde sichtbar gemacht werden.

"Bei   der   PSMA-PET-Methode   wird   ausgenutzt,   dass   sich   eine   schwach   radioaktive Testsubstanz  speziell  an  das  Eiweiß  PSMA  bindet",  erläutert  Prof.  Dr.  Regine  Kluge, stellvertretende  Direktorin  der  Klinik  und  Poliklinik  für  Nuklearmedizin  des  UKL.  "Dieses Prostata-spezifische Membran-Antigen wird auf der Oberfläche von Prostatakarzinomen und deren  Metastasen  in  hoher  Konzentration  gebildet.  Durch  die  Testsubstanz  werden  deshalb genau   die   Regionen   im   menschlichen   Körper,   an   denen   der   Prostatakrebs   wächst, gekennzeichnet."

Der  Ablauf  der  Untersuchung  ist  für  den  Patienten  sehr  schonend:  Die  Testsubstanz  wird  in eine Armvene eingespritzt. Nachfolgend werden an einer PET/MRT-Kamera (oder alternativ an   einer   PET/CT-Kamera)   Aufnahmen   des   gesamten   Körpers   angefertigt,   in   denen vorhandene  Tumorherde  durch  intensive  Anreicherung  der  radioaktiven  Substanz  sichtbar gemacht  werden  können.  Die  gleichzeitig  gewonnenen  strukturellen  Informationen  sowohl von  der  OP-Region  als  auch  von  Absiedlungsherden  komplettieren,  insbesondere  bei Verwendung eines PET/MRT-Gerätes, die Aussagekraft. Aufgrund   des   spezifischen   Anreicherungsmechanismus   und   einer   sehr   kontrastreichen Darstellung  können  mit  der  neuen  Methode  bereits  bei  PSA-Werten  unter  1,0  ng/ml Tumorherde   nachgewiesen   werden,   was   für   eine   erfolgreiche   Behandlung   eines Tumorrezidivs von großer Bedeutung sein kann.

Universitätsklinikum Leipzig Das  Universitätsklinikum  Leipzig  (UKL)  blickt  gemeinsam  mit  der  Medizinischen  Fakultät  als zweitältester  deutscher  Universitätsmedizin  auf  eine  reiche  Tradition  zurück.  Heute  verfügt das  Klinikum  mit  1450  Betten  über  eine  der  modernsten  baulichen  und  technischen Infrastrukturen  in  Europa.  Zusammen  mit  der  Medizinischen  Fakultät  ist  es  mit  über  6000 Beschäftigten  einer  der  größten  Arbeitgeber  der  Stadt  Leipzig  und  der  Region.  Jährlich werden hier über 350.000 stationäre und ambulante Patienten auf höchstem medizinischen Niveau behandelt. Diese profitieren von der innovativen Forschungskraft der Wissenschaftler, indem  hier  neueste  Erkenntnisse  aus  der  Medizinforschung  schnell  und  gesichert  in  die medizinische Praxis überführt werden.

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Virtuelle Biobank für Prostatakrebs online

tn Fraunhofer-izi  ((Presssemitteilung))   Fraunhofer IZI, 8.Dezember 2014

Virtuelle Biobank für Prostatakrebs online Presseinformation

Das Deutsche Prostatakarzinom Konsortium (DPKK) und das Fraunhofer-Institut für Zelltherapie und Immunologie IZI haben gemeinsam eine virtuelle Biobank für Gewebeproben und weitere Biomaterialien von Prostatakrebspatienten entwickelt. Damit können Mediziner und Wissenschaftler des DPKK ab sofort die Daten und Proben der Patienten in den angeschlossenen Kliniken online auffinden und gemeinsam für Forschungszwecke nutzen.

Die gespendeten Proben werden bereits seit elf Jahren mit Einverständnis der Patienten und nach einer einheitlichen Verfahrensvorschrift gesammelt. Daran beteiligt sind insgesamt 17 Kliniken, die sich im Deutschen Prostatakarzinom Konsortium zusammengeschlossen haben. Am Potsdamer Institutsteil Bioanalytik und Bioprozesse des Fraunhofer IZI wurden sowohl Konzept als auch Software entwickelt, um den gemeinsamen Datenbestand in einer virtuellen Biobank zusammenzuführen und so entscheidend schneller für Forschungsprojekte verfügbar zu machen.

Die Biobank ist spezifisch an die Datensätze zum Prostatakarzinom angepasst, kann aber bei Bedarf auch jederzeit um Fälle und Daten anderer Erkrankungen erweitert werden. Über die Anbindung an das Projektportal im Deutschen Biobanken-Register stehen die anonymisierten Daten der gesamten wissenschaftlichen Gemeinschaft zur Anbahnung von Forschungsprojekten zur Verfügung. »Besonders zukunftsträchtig an der entwickelten Software ist, dass sie ganz unterschiedliche Datenformate integriert und sich jederzeit nahtlos und flexibel erweitern lässt«, so Dr. Christina Schröder, Projektleiterin am Fraunhofer-Institut.

Die Originalproben verbleiben dabei im Bestand der jeweiligen Klinik und stehen vor Ort für diagnostische Zwecke weiterhin zur Verfügung. Die umfangreichen Daten, die jeweils Fall und Probe beschreiben, werden in einer sogenannten Metabiobank auf dem Server der Deutschen Gesellschaft für Urologie in Düsseldorf zusammengeführt.

»Mit der Fertigstellung der DPKK-Biobank zahlt sich nun aus, dass alle DPKK-Mitgliedszentren das gespendete Material seit Jahren nach denselben Standards aufarbeiten und aufbewahren«, kommentiert Prof. Bernd Wullich, Direktor der Urologischen Klinik in Erlangen. »So ist im DPKK die Vergleichbarkeit und hohe Qualität des Materials von vorn herein gegeben, die ja unabdingbare Voraussetzung klinikübergreifender Forschungsprojekte ist«, ergänzt der DPKK-Vorsitzende Prof. Gerhard Unteregger, Klinik für Urologie und Kinderurologie der Universität des Saarlandes.

Der Deutsche Prostatakarzinom Konsortium (DPKK) e.V. will mit dem Zusammenschluss von klinisch tätigen und grundlagenwissenschaftlich arbeitenden Experten aus den verschiedensten Fachbereichen zur Lösung der Frage beitragen, welche Rolle sowohl genetische Anlagen als auch Umwelteinflüsse bei der Entstehung des Prostatakarzinoms spielen. Unter dem Dach der DGU bündelt das DPKK seine Expertise mit Forschungsnetzwerken weiterer urologischer Tumorerkrankungen.

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Reanimationstraining in Schulen

 

tn Herzzentrum Leipzig ((Pressemitteilung)) Herzzentrum Leipzig GmbH - Universitätsklinik, 8.Dezember 2014


Reanimationstraining in Schulen
Seit rund einem Jahr schulen Experten des Herzzentrum Leipzig regelmäßig Schüler
in der Reanimation. Ein Projekt, das ankommt.


Leipzig,  8.  Dezember  2014  -----  Kinder,  die  mit  einem  Defibrillatoren  umgehen  lernen?
Reanimation  durch  13-Jährige  –  geht  das  überhaupt?  Ja,  beweisen  die  Reanimations-
Experten   des   Herzzentrums   Leipzig.   Seit   einem   Jahr   veranstaltet  das   Fachklinikum
Projekttage für 7.  bis 9.  Klassen  an  Mittelschulen und Gymnasien in Leipzig. Im Schuljahr
2013/2014  haben  Hendrik  Ott-Loffhagen   und  Marco  Böhmert vom  Team  Praxisanleitung
rund 400 Schüler im Thema Wiederbelebung fit gemacht – inklusive praktischer Übungen für
Reanimation und den Umgang mit dem Defibrillator. Im Schuljahr 2014/2015 binden erneut
sieben   Schulen   das   Rea-Training   des   Herzzentrums   in   den   Biologieunterricht   oder
Projektwochen mit ein.

„Das   Feedback   der   Schüler   ist   sehr   positiv“,   berichtet   Hendrik   Ott-Loffhagen.   „Die
Jugendlichen schätzen vor allem das praktische Üben an unseren Dummys. Und sie teilen
ihre  Erfahrung  mit  Freunden  und  den  Eltern.“  So  soll  das  Bewusstsein  um  die  Bedeutung
von Wiederbelebung in die Gesellschaft hinein getragen werden.

„Jedes Jahr sterben in Deutschland tausende Menschen, weil in den ersten Minuten bis zum
Eintreffen einen Notarztes keine Wiederbelebungsversuche stattfinden. In Deutschland sind
nur etwa 15 Prozent der Menschen bereit zu helfen. Noch weniger wissen, wie genau das
funktioniert“*, berichtet  Ott-Loffhagen.  Das  Herzzentrum  will  das zumindest  in  der  Region
Leipzig  ändern.  Deshalb  fördert  die  Geschäftsleitung  das  Projekt.  Klinikgeschäftsführerin
Diana Lohmann: „Alle unsere Mitarbeiter absolvieren jährlich mindestens ein Rea-Training.
Mit  dem  Schülerprojekt  möchten  wir  als  Herzzentrum  unseren  Beitrag  leisten,  dass  in
Zukunft mehr Patienten schon eine Erstversorgung erhalten, bevor sie  in der Notaufnahme
ankommen.“

Dass dieses Ziel nicht unrealistisch ist, belegen Untersuchungen aus Dänemark. Die Studien
ergaben,  dass  die  Spirale  aus  Unwissen,  Nichthelfen  und  damit  Todesfällen  innerhalb
weniger Jahre durchbrochen werden kann, indem Schüler gezielt in Reanimationstechniken
geschult  werden  und  das  Wissen  um  Wiederbelebung  und  deren  Wirksamkeit  über  die
Schüler  in  die  Elternhäuser  und  damit  in  die  Gesellschaft  getragen  werden  können.  Von
2003  bis  2010  konnte  in  Dänemark  die  Ersthelferquote  von  20  auf  45  Prozent  mehr  als
verdoppeln werden. In diesem Zusammenhang stieg  auch der Anteil der Patienten, welche
die  Klinik  noch  lebend  erreicht  hatten,  von  7,9  auf  21,8  Prozent.  Übrigens:  Auch  die
Kultusministerien  der  deutschen  Bundesländer  haben  in  diesem  Jahr  ihre  Empfehlung
ausgesprochen, Reanimationsunterricht im Lehrplan zu verankern.

*Daten des Deutschen Reanimationsregisters 2013

Ihre Ansprechpartner:
Christine Naß, Pflegedienstleitung
Hendrik Ott-Loffhagen, Praxisanleitung
Herzzentrum Leipzig
Strümpellstr. 39, 04289 Leipzig
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