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Welt-Aids-Tag am 1. Dezember HIV-Infektionen – Die Dunkelziffer ist groß

tn BARMER GEK((Pressemitteilung)) BARMER GEK, 28. November 2014

 

Welt-Aids-Tag am 1. Dezember HIV-Infektionen – Die Dunkelziffer ist groß

Nächtliche Schweißausbrüche, geschwollene Lymphknoten, Fieber. Diese Symptome können auf eine Grippe hinweisen, treten aber auch bei einer HIV-Infektion auf. Laut dem Robert Koch-Institut
lebten Ende 2013 etwa 14.000 Menschen in Deutschland mit einer HIV-Infektion, ohne es zu wissen. Zudem waren es 1.000 mehr, als im Jahr zuvor. „Vielen Menschen ist nicht mehr präsent, dass die Krankheit Aids
immer noch am häufigsten durch ungeschützten Geschlechtsverkehr übertragen wird. Wer auf Nummer sicher gehen will, sollte daher immer ein Kondom benutzen“, rät Dr. Ursula Marschall,
leitende Medizinerin bei der BARMER GEK. So sei auch ein Schutz vor anderen sexuell übertragbaren Krankheiten gewährleistet.

HIV-Test sorgt für Klarheit

Durch die hohe Zahl der unerkannten Infektionen ist die HIV-Ansteckungsgefahr weiterhin groß. Wer den Verdacht auf eine Infektion hegt, kann sich anonym beim Gesundheitsamt oder bei der
Aidshilfe testen lassen. Ein HIV-Test sorgt für Klarheit und eine Behandlung kann rechtzeitig begonnen werden. Personen, die häufig wechselnde Geschlechtspartner haben, sollten sich
regelmäßig testen lassen. Aber auch für Paare, die keine Kondome mehr benutzen wollen, empfehle sich ein HIV-Test, so Marschall.

Aids ist nicht heilbar

Rund 80.000 Menschen lebten Ende 2013 in Deutschland mit HIV oder Aids. „Ein Grund, warum viele von einer Infektion nichts wissen, ist, dass es bis zu zehn Jahre dauern kann, bis die
Krankheit Aids ausbricht“, erklärt Marschall. Der HI-Virus zerstöre die Immunabwehrzellen im Körper, dieser könne sich dann nicht mehr gegen Krankheitserreger verteidigen, was schließlich
zum Tod führe. Eine Behandlung mit Medikamenten sei mittlerweile gut möglich, da sie die Vermehrung des Virus eindämmen. Allerdings müsse weiterhin darüber aufgeklärt werden, dass Aids
immer noch nicht heilbar ist, so Marschall.

 

Unterstützung für Verein „Paulis Momente hilft e. V. Leipzig“: Herzensangelegenheit für UKL-Blutspender

tn Universitätsklinikum Leipzig((Pressemitteilung)) Universitätsklinikum Leipzig, 26. November 2014

Unterstützung für Verein „Paulis Momente hilft e. V. Leipzig“: Herzensangelegenheit für UKL-Blutspender

Leipzig. Zweimal helfen: Blutspender am Uniklinikum Leipzig können mit ihrem "freiwilligen Aderlass" im Zeitraum vom 1. bis 30. Dezember eine weitere gute Tat vollbringen.
Im Rahmen der Aktion „Herzensangelegenheit für UKL-Blutspender“ kann die für die Blutspende erhaltene Aufwandsentschädigung wieder einem guten Zweck gespendet werden.

Die Mitarbeiter der UKL-Blutbank freuen sich im Dezember über alle Blutspender, die eine Blutspende leisten und darüber hinaus dem Verein „Paulis Momente hilft e.V. Leipzig“ zur Seite
stehen. Oberärztin Dr. Elvira Edel, kommissarische Leiterin des Instituts für Transfusionsmedizin am UKL, erzählt, wie es zu dieser Aktion kam: „Den Verein Paulis Momente hilft haben wir
gewählt, da vor einigen Monaten die Mitarbeiter der Allianz Deutschland AG während eines Blutspendetermins zugleich Geld für diesen guten Zweck sammelten. Dieses Engagement hat uns sehr
berührt, so dass wir unsere hauseigene Weihnachtsaktion nun ebenfalls diesem Projekt widmen möchten.“ Die Transfusionsmedizinerin hofft dabei, dass das Vorhaben den Zuspruch der UKL-Spender
 findet: „Auch wenn sich die Mitarbeiter des Instituts selbst mit einer kleinen Geldspende beteiligen möchten, wird das Projekt doch im Wesentlichen von der Hilfsbereitschaft unserer
Spender getragen. Wir sind jedenfalls sehr gespannt auf die Resonanz.“ Durchgeführt wird die Aktion in der Spendeeinrichtung des Instituts für Transfusionsmedizin in der Johannisallee 32.
Blut spenden darf fast jeder ab 18 Jahren, der mindestens 50 kg wiegt und gesundheitlich fit ist. Zur Blutspende ist der Personalausweis mitzubringen.

Der Verein „Paulis Momente hilft e.V. Leipzig“ engagiert sich unter anderem für den Aufbau einer spezialisierten ambulanten pädiatrischen Palliativversorgung (SAPPV) für die Region Leipzig,
bei der es Familien mit unheilbar erkrankten Kindern und Jugendlichen ermöglicht werden soll, dass diese die letzte Zeit ihres viel zu kurzen Lebens im familiären und vertrauten Umfeld
mit optimaler medizinischer und psychologischer Versorgung verbringen können. Sven Graser, Vorsitzender des Vereins, erläutert, wie es zu dessen Gründung kam: „Unser Sohn Paul hat im Alter
von zwei Jahren, seit März 2010, selbst gegen seine Krebserkrankung gekämpft und diesen Kampf im Dezember 2012 verloren. Als die Ärzte uns zwei Monate vor seinem Tod die Enddiagnose
stellten, wussten wir, dass er die Zeit, die er noch hatte, auf keinen Fall im Krankenhaus oder in einem Hospiz verleben möchte. Er wollte einfach nur zu Hause bei seiner Familie sein,
inmitten seiner vertrauten Umgebung. Zum Glück hat sich eine Ärztin der Uniklinik Leipzig in Zusammenarbeit mit unserer Kinderärztin bereit erklärt, uns begleitend zu unterstützen.“ Die
durch den Verein gesammelten Spendenerlöse finden Verwendung für den Aufbau eines SAPPV-Teams. Dieser muss zunächst aus privaten finanziellen Mitteln erfolgen und kann nach Anlauf über
einen abgeschlossenen Versorgungsvertrag mit den Krankenkassen dauerhaft finanziert werden.

„Paulis Momente hilft e.V. Leipzig“ hat darüber hinaus seit Oktober 2014 die Patenschaft für das „Mut-Perlen-Projekt“ auf der Kinderkrebsstation im UKL übernommen. Es beinhaltet das
international verbreitete Konzept der „Bravery Beads“ (Mut-Perlen) in Kooperation mit der Deutschen Kinderkrebsstiftung (DKS) zu Gunsten krebskranker Kinder und Jugendlicher. Diese
erhalten im Laufe ihrer Therapie für jede Behandlung eine spezielle, von Hand gefertigte Perle und können so ihre einzigartige Mut-Perlenkette erweitern. Zwei Krankenschwestern betreuen
das Mut-Perlen-Projekt am UKL.

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Zurück zur Selbständigkeit – auch im hohen Alter

Bild HELIOS leipzig hoch 4c klein((Pressemitteilung)) HELIOS Park-Klinikum Leipzig, 27. November 2014

Zurück zur Selbständigkeit – auch im hohen Alter

• HELIOS Park-Klinikum Leipzig eröffnet Klinik für Akutgeriatrie und Frührehabilitation  
• Spezialstation mit vorerst 18 Betten in den Somatischen Kliniken  
• Bevölkerungsentwicklung führt zu wachsender Zahl geriatrischer Patienten

Das HELIOS Park-Klinikum Leipzig erweitert sein Behandlungsspektrum speziell für ältere Patienten. In den Somatischen Kliniken wurde soeben eine Klinik für Akutgeriatrie und Frührehabilitation in Betrieb genommen. Das neue Angebot richtet sich an Patienten im hohen Lebensalter, bei denen ein akuter medizinischer Versorgungsbedarf besteht. Dies kann etwa nach einer größeren Operation der Fall sein oder wenn gleichzeitig mehrere Erkrankungen vorliegen. Zudem müssen diese Patienten unter beträchtlichen  Einbußen ihrer Alltagsfertigkeiten leiden.

Herzstück der neuen Klinik für Akutgeriatrie und Frührehabilitation ist eine Spezialstation, die in den Somatischen Kliniken beheimatet ist und vorerst 18 Betten umfasst. Geplant ist, die Behandlungskapazitäten Schritt für Schritt weiter auszubauen. Auf dieser Station arbeiten Fachärzte aus den Gebieten Innere Medizin, Neurologie und Psychiatrie fachübergreifend mit Pflegekräften, Physio- und Ergotherapeuten, sowie Psychologen und Sozialarbeitern zusammen, um die zumeist mehrfach kranken Patienten jenseits der 70 Jahre auf ihren Alltag zu Hause in möglichst weitgehender Selbständigkeit oder auf die Weiterbehandlung in einer Reha-Einrichtung vorzubereiten. Für die weiterführende Rehabilitation besteht eine enge Zusammenarbeit mit dem HELIOS Geriatriezentrum Zwenkau, das unter der ärztlichen Leitung von Dr. Ralf Sultzer steht.

Zur akutgeriatrischen Versorgung stehen im HELIOS Park-Klinikum Leipzig zudem die Kompetenzen aus den Bereichen Chirurgie, Traumatologie und Orthopädie zur Verfügung. Auch spezielle Behandlungsangebote der Palliativmedizin und der Multimodalen Schmerztherapie sind Teil des Behandlungskonzeptes der neuen Klinik, die auch auf die diagnostischen und therapeutischen Leistungen des Herzzentrums Leipzig zurückgreifen kann.  

Die kommissarische Leitung der Klinik für Akutgeriatrie und Frührehabilitation hat Prof. Dr. Thomas W. Kallert übernommen. Im Leipziger HELIOS Park-Klinikum verfügt er als Chefarzt der Klinik für Erwachsenen-Psychiatrie über eine langjährige Erfahrung in der Behandlung älterer Menschen. So gehören zwei  gerontopsychiatrische Stationen und eine ambulante Gedächtnissprechstunde zum Leistungsspektrum der von ihm geleiteten psychiatrischen Klinik. Als Vorsitzender der Prüfungskommission Geriatrie der Sächsischen Landesärztekammer bringt Professor Kallert auch persönliches Know-how in die neue Klinik ein, die perspektivisch von einem eigenen Chefarzt geführt werden soll. 

„Im Bereich der Geriatrie ist Leipzig derzeit klar unterversorgt“, erläutert Prof. Dr. Thomas W. Kallert die aktuelle Situation und fügt hinzu: „Mit Blick auf die weitere Bevölkerungsentwicklung werden wir in Zukunft noch mit einem deutlichen Zuwachs geriatrischer Patienten rechnen müssen.“ Die Gründung der Klinik für Akutgeriatrie und Frührehabilitation im HELIOS Park-Klinikum Leipzig sei deshalb ein wichtiger Schritt hin zu einer bedarfsgerechteren Versorgung von Stadt und Region. 

Weitere Informationen:
HELIOS Park-Klinikum Leipzig
Somatische Kliniken
Klinik für Akutgeriatrie und Frührehabilitation
Strümpellstraße 41
04289 Leipzig
Tel.: (0341) 864-12 60
E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

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Verein zur Förderung der Gesundheitswirtschaft in der Region Leipzig (VFG) e. V. wählt neuen Vorstand

logo med-in-leipzig-klein((Pressemitteilung)) VFG Leipzig e. V., 26. November 2014

Verein zur Förderung der Gesundheitswirtschaft in der Region Leipzig (VFG) e. V. wählt neuen Vorstand

Leipzig Am 7. November 2014 wählten die Mitglieder des VFG Leipzig e. V. turnusmäßig einen neuen Vorstand. In einer konstituierenden Sitzung am 24. November 2014 verständigte sich der Vorstand über die Funktionen. Neuer Vorsitzender des Vereins ist Herr Prof. Dr. Wolfgang Fleig (Medizinischer Vorstand Universitätsklinikum Leipzig). Als Stellvertreter wurde Herr André Kaldenhoff (Messe Leipzig) bestätigt. Der bisherige Vorsitzende, Herr Prof. Dr. Friedrich-Wilhelm Mohr (Herzzentrum Leipzig) setzt seine Arbeit als aktives Mitglied des Vorstandes fort. Die weiteren Mitglieder des Vorstandes sind Dr. Roland Bantle (Regionalgeschäftsführer Helios Region Ost), Prof. Dr. Frank Emmrich (Leiter des Fraunhofer-Institut für Zelltherapie und Immunologie Leipzig), Florian Meißner (Geschäftsführer vital.services GmbH) sowie Dr. Ralf Sultzer (Chefarzt des HELIOS Geriatriezentrums Zwenkau).


Pressekontakt:

Verein zur Förderung der Gesundheitswirtschaft in der Region Leipzig e. V.
- Pressestelle –
Ansprechpartner: Karin Strempel & André Hofmann
Deutscher Platz 5a, 04103 Leipzig
Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!
www.med-in-leipzig.de
www.leipziger-forum-gesundheitswirtschaft.de

 

Einzigartige Ehrung für Leipziger Urologen Prof. Jens-Uwe Stolzenburg ist Ehrenmitglied des Royal College of Physicians and Surgeons of Glasgow

tn Universitätsklinikum Leipzig((Pressemitteilung)) Universitätsklinikum Leipzig, 21. November 2014

Einzigartige Ehrung für Leipziger Urologen
Prof. Jens-Uwe Stolzenburg ist Ehrenmitglied des Royal College of Physicians and Surgeons of Glasgow

Eine außergewöhnliche Ehrung ist dem Leipziger Urologen Prof. Dr. Jens-Uwe Stolzenburg zuteil geworden: am 12. November 2014 wurde er zum Ehrenmitglied des Royal College of Physicians and Surgeons of Glasgow ernannt, was an Deutschen Universitäten einer Ehrendoktorwürde gleichkommt. Das mehr als 400 Jahre alte College in Glasgow  ist in seiner Art einzigartig, da es sowohl Chirurgen als auch alle anderen medizinischen Fachdisziplinen unter einem Dach vereint.

Der Direktor der Klinik und Poliklinik für Urologie des Universitätsklinikums Leipzig erhielt die Ehrenmit-
gliedschaft für seine Verdienste um die Aus- und Weiterbildung von Ärzten und Studenten in der minimal-invasiven Chirurgie – sowohl in Leipzig als auch in Schottland. Zudem wurden sein breites wissen-schaftliches Engagement sowie die Leistungen des 49-Jährigen bei der Etablierung der urologischen Laparoskopie und Roboter-assistierten Chirurgie im Vereinten Königreich gewürdigt.  

In Leipzig hat Stolzenburg mit der von ihm entwickelten Endoskopischen Extraperitonealen Radikalen Prostatektomie  in der operativen Therapie des lokal begrenzten Prostatakarzinoms neue Akzente gesetzt. Heute bildet er in einem  von ihm geleiteten internationalen Trainingszentrum für urologische Laparoskopie und Roboter-assistierte Chirurgie Urologen aus aller Welt in verschiedenen operativen Techniken aus.

Mit dieser Auszeichnung ist Prof. Stolzenburg der einzige Arzt der  “Honorary Member“ an allen drei existierenden Royal Colleges Großbritanniens geworden ist. 2010 wurde ihm bereits die Ehrenmitgliedschaft des Royal College of  Surgeons of England verliehen. 2007 hat Prof. Stolzenburg als erster deutscher Urologe die Ehrenmitgliedschaft des Royal College of Surgeons of Edinburgh, dessen Wurzeln bis 1540 in die Zeit Heinrich VIII. zurückreichen, erhalten.

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