An den Stempel im Zahnbonusheft für 2015 gedacht?

An den Stempel im Zahnbonusheft für 2015 gedacht?

Laut BARMER GEK Zahnreport 2015 haben rund 62 Prozent der Versicherten in Sachsen eine Zahnprophylaxe in Anspruch genommen. Mehr als ein Viertel der gesetzlich Versicherten jedoch verzichtet auf einen regelmäßigen Zahnarztbesuch und damit auch auf den Stempel im Zahnbonusheft. Folglich geht ihnen auch bares Geld verloren. Kommt es bei späteren Behandlungen zur Versorgung mit Zahnersatz oder Zahnkronen, dann fällt der Zuschuss der Kasse deutlich geringer aus. „Die Bereitschaft zur Vorsorge ist ein wichtiger Faktor für die Zahngesundheit. Ob eine manchmal schmerzhafte Behandlung oder sogar aufwendige Versorgung mit Zahnersatz notwendig wird, kommt somit nicht nur auf die Behandlungsqualität des Zahnarztes an, sondern auch auf die Bereitschaft, aktiv etwas für die eigene Zahngesundheit zu tun“, erklärte Paul-Friedrich Loose Landesgeschäftsführer der BARMER GEK in Sachsen.

Männer sind Zahnarztmuffel
Die meisten Sachsen lassen sich regelmäßig auf den „Zahn fühlen“.
Fast 80 Prozent aller Sachsen gehen mindestens einmal im Jahr zum Zahnarzt. 62,4 Prozent haben Vorsorgeleistungen in Anspruch genommen. Die Frauen haben dabei die Nase vorn. „Zu viele Männer suchen einen Zahnarzt erst auf, wenn der Zahnschmerz nicht mehr auszuhalten ist“, sagt Loose. Die Kosten für die nachfolgenden, meist aufwändige Behandlung liegen dann nicht selten höher als bei Versicherten, bei denen Zahnschäden bereits im Frühstadium erkannt und behandelt wurden.

Zahnsteinentfernung ohne zusätzliche Kosten
Zu den Leistungen der Vorsorge gehören beispielsweise eine Sensibilitätsprüfung der Zähne sowie die Überprüfung des Zahnfleisches. „Wenn es erforderlich ist, kann der Zahnarzt auch eine Röntgenuntersuchung durchführen und ein Mal im Jahr den Zahnstein entfernen, ohne dass dafür Kosten entstehen. Das alles tut nicht weh“, erläutert Loose und versucht damit auch den „Zahnarztmuffeln“ Mut zu machen. Die BARMER GEK übernimmt die Kosten für zwei Vorsorgeuntersuchungen im Jahr. Weiterhin kann alle zwei Jahre der PSI-Code (Parodontaler Screening Index) bestimmt werden, eine Form der Früherkennung von Parodontitis. Mit einem Stempel dokumentiert der Zahnarzt einmal im Jahr den Besuch im persönlichen Bonusheft des Versicherten. Für das regelmäßige Führen des Heftes wird dann der Patient mit Boni bis zu 30 Prozent Ersparnis bei der späteren Versorgung mit Zahnersatz belohnt.

((Pressemitteilung)) BARMER GEK, 1. Dezember 2015