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Patientin im Klinikum St. Georg dankbar für neues Leben

Keine Folgeschäden nach gefährlicher Hirnblutung dank Aneurysma-Coiling

Leipzig. Dank der sofortigen medizinischen Behandlung im Klinikum St. Georg und der interdisziplinären Zusammenarbeit der medizinischen Fachbereiche überlebte Kathrin Darwish eine gefährliche Hirnblutung ohne jegliche Folgeschäden. Nach der Einlieferung in die Zentrale Notaufnahme Mitte November stellten die Mediziner am Klinikum St. Georg eine Subarachnoidalblutung bei der 45-Jährigen fest. Diese Hirnblutung, verursacht durch ein gerissenes Aneurysma (Aussackung einer Arterie), ist lebensbedrohlich und muss sofort behandelt werden.

„Bei Kathrin Darwish hatte sich das Blut gleichmäßig um das Gehirn verteilt und das ist lebensbedrohlich“, erläutert Dr. Erck Elolf, Leitender Arzt der Abteilung Neuroradiologie am Klinikum St. Georg. „Etwa 30 Prozent der Patienten mit diesem Krankheitsbild erreichen nicht mal die Klinik und ein Drittel muss mit starken Einschränkungen rechnen.“ Sprachstörungen, Ausfall- oder Lähmungserscheinungen sind keine Seltenheit. Nur mit großer Anstrengung gelingt es den Patienten, wieder am normalen Leben teilzuhaben. Die wenigsten Betroffenen kommen ohne Komplikationen davon, wie Kathrin Darwish.

Ein chirurgischer Eingriff war bei der Gefäßaussackung in dieser Region aus medizinischer Sicht nicht sinnvoll, da Aufwand und Risiken zu groß wären. Neurochirurgen und Neuroradiologen arbeiteten eng zusammen und entschieden sich für das Aneurysma-Coiling. „Dabei wird ein Katheter über die Leistenarterie bis in die betroffene Hirnarterie vorgeschoben und dort eine feine Platinspirale platziert, die das Aneurysma von innen verschließt“, erläutert Dr. Erck Elolf das Verfahren. Erst vor drei Monaten ist der erfahrene Neurochirurg und Neuroradiologe vom International Neuroscience Institute (INI) Hannover ins Klinikum St. Georg gewechselt. „Ich schätze die fächerübergreifende Zusammenarbeit hier im St. Georg. Das Team funktioniert einfach super“, betont Dr. Erck Elolf. „Ich bin selbst ganz aus dem Häuschen, weil Kathrin Darwish eine Patientin ist, die ich ohne jegliche Einschränkungen nach Hause schicke. Selbst ihrem Hobby, dem Tauchen, darf sie wieder nachgehen.“

Für Kathrin Darwish ist es wie ein kleines Wunder zu Weihnachten. „Ich mache mir öfters Gedanken, was wäre gewesen, wenn…“, beschreibt die gebürtige Leipzigerin. „ Mein Motto war schon immer, man sollte jeden Tag genießen, aber jetzt sehe ich doch alles noch einmal mit anderen Augen.“ Die Mutter eines 15-jährigen Sohnes kann sich weder an die Aufnahme im Krankenhaus entsinnen, noch wie es eigentlich dazu kam. „Ich fühle mich immer noch wie im falschen Film. Ich kann mich nur daran erinnern, dass ich im Krankenhaus aufgewacht bin und da war schon alles vorbei“, gesteht Kathrin Darwish. „Als ich die Operationsnarbe am Kopf gesucht habe, war ich total überrascht, dass man außer dem winzigen Einstich in der Leiste gar nichts sieht. Ich bin dankbar für mein neues Leben. Ohne die Ärzte im St. Georg wäre das nicht möglich gewesen.“ Nach dem Aufenthalt in der Klinik steht eine Reha in Bad Lausick zur Regeneration und zum Muskelaufbau an. „In einem halben Jahr sehen wir uns noch einmal zur Kontrolle“, ergänzt Dr. Erck Elolf.

 

(Pressemitteilung)) Klinikum St. Georg, 7. Dezember 2015