Keine Beanstandungen bei Herztransplantationen

((Pressemitteilung)) Herzzentrum Leipzig / HELIOS Park-Klinikum Leipzig, 15. Januar 2015

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Keine Beanstandungen bei Herztransplantationen
Expertenkommission der Bundesärztekammer zu Besuch im Herzzentrum Leipzig – positives Fazit nach eingehender Prüfung
 
Leipzig, 15. Januar 2015: Das Herzzentrum Leipzig ist im Bereich der Herztransplantationen gut aufgestellt. Das ist das Ergebnis einer umfassenden Prüfung durch die Transplantationskommission der Bundesärztekammer, die vor wenigen Tagen erfolgte. Die Delegation, bestehend aus Transplantationsexperten und Vertretern der Bundesärztekammer, hatte bei ihren Kontrollen keine Beanstandungen gefunden. 
 
„Jeder Patient, der in unserem Hause auf ein neues Herz wartet, kann sich sicher sein, dass es bei der Organvergabe in jedem Fall und zu jeder Zeit korrekt zugeht“, sagt Prof. Dr. Friedrich-Wilhelm Mohr, Direktor der Klinik für Herzchirurgie und Ärztlicher Direktor des Herzzentrums Leipzig. Die erfolgte Expertenprüfung zeige, dass das hiesige Transplantationszentrum über sehr gute und transparente Organisations- und Behandlungsstrukturen im Bereich der Herztransplantationen verfüge.
 
Das Herzzentrum Leipzig gehört im Bereich der thorakalen Transplantationen, die neben dem Herz auch die Verpflanzung der Lunge umfassen, zu den drei größten Transplantationszentren in Deutschland. Seit 2004 wurden hier rund 380 Herztransplantationen bei Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen durchgeführt. Im Jahr 2014 wurden 21 Herzen transplantiert. 
 
Derzeit stehen 61 Patienten des Leipziger Herzzentrums auf der Warteliste für ein neues Organ.  Immer häufiger muss in dieser Zeit des Wartens ein Kunstherzsystem implantiert werden, das den Patienten über Jahre die notwendige Herzunterstützung geben kann. Da bei einem solchen Kunstherzsystem häufiger Komplikationen auftreten können, ist die Herztransplantation für die Betroffenen die einzig dauerhafte Versorgungsmöglichkeit. 
 
„Die Zahl der verfügbaren Spenderorgane kann den akuten Bedarf nicht ansatzweise decken“, erläutert Professor Mohr. „Ich halte es für eine wichtige gesellschaftliche Aufgabe, verloren gegangenes Vertrauen in das deutsche Organspendesystem zurückzugewinnen und damit auch wieder die vermehrte Bereitschaft zur Organspende zu wecken.“
 
 
Über das Herzzentrum Leipzig: 
 
Das Herzzentrum Leipzig bietet mit seinen 440 Betten und zehn tagesklinischen Betten in den drei Kliniken, Klinik für Herzchirurgie, Klinik für Innere Medizin/Kardiologie (inkl. der Abteilung für Rhythmologie) und Klinik für Pädiatrie/ Kinderkardiologie sowie den Abteilungen für Anästhesiologie und Radiologie Hochleistungsmedizin rund um das Herz. Unter der Leitung international erfahrener Ärzte und namhafter Wissenschaftler arbeitet am Herzzentrum Leipzig ein Team von mehr als 1.450 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern. Seit der Inbetriebnahme im September 1994 besteht mit dem Freistaat Sachsen und der Universität Leipzig ein Kooperations- und Nutzungsvertrag, der dem Haus den Status einer Universitätsklinik verleiht. Das rechtlich und wirtschaftlich selbständige Herzzentrum ist Teil der Medizinischen Fakultät der Universität Leipzig. Seit 2014 ist das Herzzentrum Leipzig eine 100-prozentige Tochter der HELIOS Kliniken GmbH. www.helios-kliniken.de/herzzentrum   
 
Über die HELIOS Kliniken Gruppe: 
 
Zur HELIOS Kliniken Gruppe gehören 110 eigene Akut- und Rehabilitationskliniken inklusive sieben Maximalversorger in Berlin-Buch, Duisburg, Erfurt, Krefeld, Schwerin, Wuppertal und Wiesbaden, 49 Medizinische Versorgungszentren (MVZ), fünf Rehazentren, elf Präventionszentren und 15 Pflegeeinrichtungen. HELIOS ist damit einer der größten Anbieter von stationärer und ambulanter Patientenversorgung in Deutschland und bietet Qualitätsmedizin innerhalb des gesamten Versorgungsspektrums. Sitz der Unternehmenszentrale ist Berlin. HELIOS versorgt jährlich mehr als 4,2 Millionen Patienten, davon mehr als 1,2 Millionen stationär. Die Klinikgruppe verfügt insgesamt über mehr als 34.000 Betten und beschäftigt rund 69.000 Mitarbeiter. Im Jahr 2013 erwirtschaftete HELIOS einen Umsatz von 3,4 Milliarden Euro. Die Klinikgruppe gehört zum Gesundheitskonzern Fresenius. www.helios-kliniken.de
 
 

Moderne Diagnostik rund ums Herz

tn Herzzentrum Leipzig ((Pressemitteilung)) Herzzentrum Leipzig GmbH - Universitätsklinik, 12. Januar 2015

Moderne Diagnostik rund ums Herz 
15. bis 17. Januar: 7. Deutsche Kardiodiagnostik-Tage im Herzzentrum Leipzig -
Live-Demonstrationen aus radiologischen Behandlungsräumen und dem Herzkatheterlabor
 
Leipzig,  12.  Januar  2015  -----  Vom  15.  bis  17.  Januar  2015  finden  die  7.  Deutschen 
Kardiodiagnostik-Tage  erneut  in  Leipzig  statt  -  zum  vierten  Mal  als  interdisziplinäre 
Veranstaltung   unter   der   Ägide   der   AG   Herz-   und   Gefäßdiagnostik   der   Deutschen 
Röntgengesellschaft  (DRG)    und  der  Deutschen  Gesellschaft  für  Kardiologie.  Rund  500  
Teilnehmer treffen sich bei den Workshops im Herzzentrum Leipzig und beim Symposium im 
Westin Hotel Leipzig, um gemeinsam über aktuelle Aspekte und Herausforderungen in der 
kardialen  Bildgebung    zu  diskutieren.  Darunter  befinden  sich  Einsteiger  und  Experten  aus 
den  Fachgebieten  Radiologie  und  Kardiologie    sowie  Herzchirurgie,  Innere  Medizin, 
Allgemeinmedizin und Nuklearmedizin.
  
„Vor der Einleitung einer individuell auf den Patienten bezogenen Therapie mit Abschätzung 
einer   Prognose   steht   immer   eine   fundierte   Diagnose“,   erläutert   Prof.   Dr.   Matthias 
Gutberlet,  der Chefarzt der Abteilung für Diagnostische und Interventionelle Radiologie im 
Leipziger Herzzentrum und einer der Tagungsleiter der Fachveranstaltung ist. „Dazu liefert 
uns  die  kardiale  Bildgebung  immer  bessere  Grundlagen.“  Als  ein  weiterer  Tagungsleiter 
fungiert Privatdozent Dr. Dr. Philipp Lurz, Oberarzt der Klinik für Kardiologie im Herzzentrum 
Leipzig. 
 
In   diesem   Jahr   steht   das   Schwerpunktthema   „Kardiovaskuläre   Bildgebung   –   ein 
interdisziplinärer  Ansatz“  im  speziellen  Fokus.  Dabei  werden  unter  anderem  neueste 
technische    und    klinische    Aspekte    der    diagnostischen    Bildgebung    und    spezielle 
Fragestellungen der Rhythmologie erörtert. Darüber hinaus sollen besondere diagnostische 
Gegebenheiten bei Erwachsenen mit angeborenen Herzfehlern (EMAH) beleuchtet werden.
  
Zusätzlich zu den Vorträgen gibt es wieder klinische Fallbesprechungen und zahlreiche Live-
Demonstrationen,   die   aus   den   radiologischen   Behandlungsräumen   und   aus   dem 
Herzkatheterlabor   des   Herzzentrums   Leipzig   direkt   in   die   Veranstaltungsräume   der 
Fachveranstaltung übertragen werden.  
 
 
Über das Herzzentrum Leipzig: 
 
Das  Herzzentrum  Leipzig  bietet  mit  seinen  440  Betten  und  zehn  tagesklinischen  Betten
 in  den  drei  Kliniken,  Klinik  für Herzchirurgie,   Klinik   für   Innere   Medizin/Kardiologie   
(inkl.   der   Abteilung   für   Rhythmologie)   und   Klinik   für   Pädiatrie/ Kinderkardiologie  
sowie  den  Abteilungen  für  Anästhesiologie  und  Radiologie  Hochleistungsmedizin  rund  um
das  Herz.Unter der Leitung international erfahrener Ärzte und namhafter Wissenschaftler arbeitet
am Herzzentrum Leipzig ein Team von mehr als 1.450 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern. Seit der
Inbetriebnahme im September 1994 besteht mit dem Freistaat Sachsen und der Universität Leipzig
ein Kooperations- und Nutzungsvertrag, der dem Haus den Status einer Universitätsklinik verleiht. 
Das rechtlich und wirtschaftlich selbständige Herzzentrum ist Teil der Medizinischen Fakultät der 
Universität Leipzig. Seit 2014 ist das Herzzentrum Leipzig eine 100-prozentige Tochter der HELIOS
Kliniken GmbH. www.helios-kliniken.de/herzzentrum
 
Über die HELIOS Kliniken Gruppe:  
 
Zur HELIOS Kliniken Gruppe gehören 110 eigene Akut- und Rehabilitationskliniken inklusive sieben 
Maximalversorger in Berlin-Buch,  Duisburg,  Erfurt,  Krefeld,  Schwerin,  Wuppertal  und  Wiesbaden,  
49  Medizinische  Versorgungszentren  (MVZ),  fünf Rehazentren, elf Präventionszentren und 15
Pflegeeinrichtungen. HELIOS ist damit einer der größten Anbieter von stationärer und ambulanter
Patientenversorgung    in    Deutschland    und    bietet    Qualitätsmedizin    innerhalb    des    gesamten 
Versorgungsspektrums. Sitz der  Unternehmenszentrale ist Berlin.  HELIOS versorgt jährlich mehr als 
4,2 Millionen Patienten, davon mehr als 1,2 Millionen stationär. Die Klinikgruppe verfügt insgesamt 
über mehr als 34.000 Betten und beschäftigt rund 69.000 Mitarbeiter. Im Jahr 2013 erwirtschaftete
HELIOSeinen Umsatz von 3,4 Milliarden Euro. Die Klinikgruppe gehört zum Gesundheitskonzern
Fresenius.  www.helios-kliniken.de
 
Pressekontakt:
Alexander Friebel, Abteilungsleiter Unternehmenskommunikation  
Herzzentrum Leipzig, HELIOS Park-Klinikum Leipzig 
Telefon: (0341) 865-21 91 | E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! 
 

Erfolgreiche Herzensangelegenheit: 2.000 Euro für „Paulis Momente hilft“

tn Universitätsklinikum Leipzig ((Pressemitteilung)) Universitätsklinikum Leipzig, 12. Januar 2015

 

Erfolgreiche Herzensangelegenheit: 2.000 Euro für "Paulis Momente hilft"
Blutspender und Mitarbeiter der UKL-Blutbank unterstützen mit einer gemeinsamen Charity-Aktion den Leipziger Verein /
Universitätsklinikum spendet zum Abschluss zusätzlich 500 Euro
 
Das Engagement der Leipziger Blutspender im Rahmen der Charity-Aktion "Herzensangelegenheit für UKL-Blutspender" kann sich
sehen lassen: In der Spendenbox, die für den Leipziger Verein "Paulis Momente hilft e.V. Leipzig" im Dezember in der UKL-Blutbank
aufgestellt worden war, befanden sich am letzten Aktionstag 1.568 Euro. Zahlreiche Blutspender hatten die Aufwandsentschädigung
für ihre erfolgte Blutspende oder auch einen Betrag ihrer Wahl gegeben, rund 200 Euro waren parallel von den Mitarbeitern des 
Instituts für Transfusionsmedizin gesammelt worden. Als Überraschung gab es vom UKL eine weitere Geldspende in Höhe von
500 Euro dazu, so dass dem Verein am Ende eine Gesamtsumme von 2.068 Euro überreicht werden konnte.
 
Die symbolische Scheckübergabe durch den stellvertretenden Leiter des Instituts, Oberarzt Dr.Frank Bläser  erfolgte  am  Freitag  (9.1.)
 in  der  Blutbank.  Sven  Graser,  Vorsitzender  des Vereins, sagte begeistert: "Unser Verein ist erst letztes Jahr gegründet worden,
daher hatten wir nicht mit dieser Resonanz gerechnet. Diese Hilfsaktion war für uns etwas Besonderes, da Blutspender  gleich  zwei  
Mal  mit  ihrer  Blutspende  helfen  konnten.  Wir  danken  allen Teilnehmern von Herzen für ihren Einsatz."
 
Auch  Oberarzt Bläser  zeigte  sich  sehr  erfreut  über  den  Erfolg  der  erstmalig  im  Institut durchgeführten Charity-Aktion: "Es ist
schön, dass unsere Blutspender diese Aktion engagiert aufgegriffen  und  so  fleißig  für  diesen  guten  Zweck  gespendet  haben.  
Auch  freut  mich  die hausinterne  Beteiligung  vieler  Institutsmitarbeiter,  denn  so  können  wir  heute  tatsächlich gemeinsam  mit  
unseren  Spendern  dem  Verein  'Paulis  Momente  hilft'  ein  nachträgliches Weihnachtsgeschenk machen." Auf einer großen Tafel,
die in der Mitte das Logo des Vereins ziert, durften sich alle Unterstützer der Aktion mit ihrer Unterschrift verewigen. "Diese Tafel ist 
eine tolle Erinnerung, sie bekommt einen Ehrenplatz in unserem Spendebereich", ergänzt der Transfusionsmediziner lächelnd.
 
Der  Verein  "Paulis  Momente  hilft  e.V.  Leipzig"  engagiert  sich  für  den  Aufbau  einer spezialisierten ambulanten pädiatrischen
Palliativversorgung (SAPPV) für die Region Leipzig, bei  der  es  Familien  mit  unheilbar  erkrankten  Kindern  und  Jugendlichen  
ermöglicht  werden soll, dass diese die letzte Zeit ihres viel zu kurzen Lebens im familiären und vertrauten Umfeld mit  optimaler  
medizinischer  und  psychologischer  Versorgung  verbringen  können.  Darüber hinaus hat der Verein seit Oktober 2014 die
Patenschaft für das "Mut-Perlen-Projekt" auf der Kinderkrebsstation  im  UKL  übernommen.  Es  beinhaltet  das  international  
verbreitete  Konzept der "Bravery Beads" (Mut-Perlen) in Kooperation mit der Deutschen Kinderkrebsstiftung (DKS) zu Gunsten
krebskranker Kinder und Jugendlicher. Diese erhalten im Laufe ihrer Therapie für jede Behandlung eine spezielle, von Hand
gefertigte Perle und können auf diese Weise ihre einzigartige Mut-Perlenkette erweitern. 
 
Universitätsklinikum Leipzig
 
Das  Universitätsklinikum  Leipzig  (UKL)  blickt  gemeinsam  mit  der  Medizinischen  Fakultät  als zweitältester  deutscher  
Universitätsmedizin  auf  eine  reiche  Tradition  zurück.  Heute  verfügt das  Klinikum  mit  1450  Betten  über  eine  der  modernsten  
baulichen  und  technischen Infrastrukturen  in  Europa.  Zusammen  mit  der  Medizinischen  Fakultät  ist  es  mit  über  6000
Beschäftigten  einer  der  größten  Arbeitgeber  der  Stadt  Leipzig  und  der  Region.  Jährlich werden hier über 350.000 stationäre und
ambulante Patienten auf höchstem medizinischen Niveau behandelt. Diese profitieren von der innovativen Forschungskraft der
Wissenschaftler, indem  hier  neueste  Erkenntnisse  aus  der  Medizinforschung  schnell  und  gesichert  in  die medizinische Praxis
überführt werden.
 
 

Männer überdecken Depressionen oft mit Alkohol

tn Universitätsklinikum Leipzig ((Pressemitteilung)) Universitätsklinikum Leipzig, 9. Januar 2015

 

Männer überdecken Depressionen oft mit Alkohol
Leipziger Psychiater: Das starke Geschlecht leidet unter gesellschaftlich verordneter Stärke


Männer überdecken Depressionen oft mit Alkohol
Leipziger Psychiater: Das starke Geschlecht leidet unter gesellschaftlich verordneter Stärke
Bei deutlich mehr Frauen als Männern werden Depressionen diagnostiziert.
"Auch in der Leipziger Depressionsstation werden mehr Frauen als Männer
behandelt. Daraus kann man aber keinesfalls den Schluss ziehen, dass
Männer nur selten unter Depressionen leiden", so Prof. Dr. Hubertus
Himmerich von der Klinik und Poliklinik für Psychiatrie und Psychotherapie
am Universitätsklinikum Leipzig. Zwar haben Frauen nach psychiatrischen
Kriterien doppelt so oft wie Männer Depressionen. Aber in der
Selbstmordstatistik in Deutschland sind Männer doppelt so häufig vertreten.
Die Ursache ist einfach, aber schwerwiegend: Männer mit Depressionen
suchen zu selten medizinische Hilfe.


"Männer gehen ohnehin weniger zum Arzt als Frauen", sagt Prof. Himmerich. "Und gerade
seelische Probleme gesteht sich ein Mann ungern ein. Denn diese widersprechen dem Bild
vom starken Geschlecht, das uns seit der Antike begleitet. Eine Schwäche einzugestehen -
das wird einer Frau zugestanden, aber nicht einem Mann."


Der Leipziger Psychiater erinnert daran, dass auch Prominente mit affektiven Störungen
kämpften: der Fußballer Sebastian Deisler, der Torwart Robert Enke, die Schauspieler Mel
Gibson und Catherine Zeta-Jones. Gerade Robert Enke sei ein tragisches Beispiel, wie eine
Depression entstehe und am Ende zum Tod führe: "Männer spüren einen höheren beruflichen
Druck als Frauen - das erhöht die Gefährdung. Denn einer Frau wird beispielsweise
zugestanden, eine Beförderung mit der Begründung abzulehnen, Beruf und Familie dann
nicht mehr zu schaffen. Männer aber sagen typischerweise nicht Nein. Sie stürzen sich in
neue, höhere Belastungen, die sie vielleicht nicht aushalten, die ihnen am Ende die Kraft und
die Lebensfreude rauben kann." Neben der beruflichen Überlastung sind Trennungen von
Beziehungen für Männer belastender als für Frauen.


Dabei werden männliche Depressionen leicht übersehen, weil sie von den Betroffenen gern
mit Alkohol überdeckt werden. "So mancher Alkoholiker greift im Grunde nur deshalb zur
Flasche, weil er an Depressionen leidet", so Prof. Himmerich. "Wir Psychiater wissen
eigentlich, dass die Symptomatik der Krankheit bei Männern anders ist als bei Frauen. Denn
Männer neigen bei Depressionen zu Aggressionen, Risikobereitschaft und
Alkoholmissbrauch. Frauen wiederum sind eher traurig, ängstlich und sozial zurückgezogen."

Diese geschlechtsspezifischen Unterschiede bei Depression haben verschiedene biologische
Ursachen, auch spielt die sozioökonomische und psychosoziale Lage eine Rolle. "Die
Wurzeln des heutigen Männlichkeits-Stereotyps, das es dem Mann so schwer macht, sich
selbst Schwächen einzugestehen, sind stark. Sie reichen bis in die Antike zurück. Deshalb
wird uns dieses hegemoniale Männlichkeitsideal noch eine ganze Weile begleiten", sagt
Prof. Himmerich. "Schön wäre, wenn es gelänge zu vermitteln: Zu einem starken Mann
gehört auch, dass er mutig genug ist, seine Schwäche, seine Grenzen und seine Niederlagen
in das eigene Selbstverständnis zu integrieren."


Universitätsklinikum Leipzig


Das Universitätsklinikum Leipzig (UKL) blickt gemeinsam mit der Medizinischen Fakultät als
zweitältester deutscher Universitätsmedizin auf eine reiche Tradition zurück. Heute verfügt
das Klinikum mit 1450 Betten über eine der modernsten baulichen und technischen
Infrastrukturen in Europa. Zusammen mit der Medizinischen Fakultät ist es mit über 6000
Beschäftigten einer der größten Arbeitgeber der Stadt Leipzig und der Region. Jährlich
werden hier über 350.000 stationäre und ambulante Patienten auf höchstem medizinischen
Niveau behandelt. Diese profitieren von der innovativen Forschungskraft der Wissenschaftler,
indem hier neueste Erkenntnisse aus der Medizinforschung schnell und gesichert in die
medizinische Praxis überführt werden.

Link zur Pressemitteilung

Die günstigsten gesetzlichen Krankenkassen

tn Gesundheitsforen Leipzig  ((Pressemitteilung)) Gesundheitsforen Leipzig GmbH, 9. Januar 2015

 

Die günstigsten gesetzlichen Krankenkassen auf www.meinzusatzbeitrag.de

[Leipzig, 8. Januar 2015] Seit Anfang Januar 2015 können Krankenkassen einen individuellen einkommensabhängigen Zusatzbeitrag erheben. Das Onlineportal www.meinzusatzbeitrag.de der Gesundheitsforen Leipzig listet sämtliche Krankenkassen auf und bietet Versicherten die Möglichkeit zum Vergleich.
Der allgemeine einkommensabhängige Beitragssatz für die gesetzliche Krankenversicherung betrug noch bis Ende 2014 15,5 Prozent. Durch eine Gesetzesänderung (GKV-FQWG) wurde der Beitragssatz zur gesetzlichen Krankenversicherung zum 1. Januar 2015 von 15,5 Prozent auf 14,6 Prozent gesenkt. Da dieser Beitragssatz die Kosten der gesetzlichen Krankenkassen langfristig vermutlich nicht ausreichend decken können wird, haben die Kassen die Möglichkeit, eine eventuell entstehende Finanzierungslücke durch einen Zusatzbeitrag auszugleichen. Davon haben viele Krankenkassen Gebrauch gemacht und ab dem 1.1.2015 einen solchen kassenindividuellen Zusatzbeitrag erhoben.
Trotz der Einführung von Zusatzbeiträgen in der gesetzlichen Krankenversicherung sollten Versicherte nicht übereilt ihre Kasse wechseln. Vielmehr sollten sie prüfen, welche speziellen Zusatzleistungen ihre Kasse bietet und genau abwägen. Denn Kassen mit niedrigen Zusatzbeiträgen, müssen möglicherweise Leistungskürzungen vornehmen, um diesen Beitrag gewährleisten zu können.
Welche Auswirkungen hat die Einführung des Zusatzbeitrags für die Versicherten? Auf dem Informationsportal der Gesundheitsforen Leipzig finden Versicherte neben sämtlichen in Deutschland gelisteten gesetzlichen Krankenkassen weiterführende Informationen rund um das Thema Zusatzbeitrag. Interessierte können ihre Kassen hier nach verschiedenen Kriterien selektieren; zum Beispiel nach regionaler Verfügbarkeit nach Beitragssatz oder einfach alphabetisch.


Weitere Informationen erhalten Sie unter: www.meinzusatzbeitrag.de
Ihre Ansprechpartnerin:
Vicki Richter
Presse-/Öffentlichkeitsarbeit
T +49 341 98988-337 | F +49 341 98988-9199 | E richter[at]gesundheitsforen.net
 
Über die Gesundheitsforen Leipzig GmbH

Die Gesundheitsforen Leipzig sind der Wissensdienstleister für die Gesundheitsbranche. Durch die Arbeit in interdisziplinären Teams entwickeln und implementieren sie praxisnahe Lösungen rund um das Management von Unternehmen im Gesundheitswesen in Form von Beratung, Softwareentwicklung oder Datenanalysen.

Ihr Anliegen ist es, den Wissenstransfer zwischen den Akteuren der Branche zu fördern und nachhaltig zu unterstützen. Durch themenspezifische Arbeitskreise, Konferenzen, Workshops und Kongresse bieten die Gesundheitsforen ihren Kunden verschiedene Kommunikationsplattformen, um neueste Entwicklungen im Gesundheitswesen zu diskutieren und neues Wissen zu generieren. Als führender Anbieter von Business Intelligence und Analyselösungen engagieren sie sich auch im Bereich Forschung.