Warnung

Can't load Google maps without an API key. More information can be found in our documentation at joomla.digital-peak.com.

Ministerpräsident besucht die Kliniken der RHÖN-KLINIKUM AG am Standort Leipzig

Am 8. Juli 2009 besuchte der Ministerpräsident des Freistaates Sachsen, Stanislaw Tillich; am Standort Leipzig die Kliniken der RHÖN-KLINIKUM AG (Herzzentrum Leipzig GmbH, Park-Krankenhaus Leipzig-Südost GmbH, Soteria-Klinik Leipzig GmbH) unter Anwesenheit von Wolfgang Pföhler, Vorstandsvorsitzender der RHÖN-KLINIKUM AG.
Tillich informiert sich vor Ort über die Bedingungen einer anspruchsvollen Patientenversorgung auf höchstem medizinischen Niveau.

Gleichfalls werden auch Fragen zu den Entwicklungsmöglichkeiten von Forschung und Lehre an dem als Universitätsklinik unter privater Trägerschaft agierenden Herzzentrum erörtert. Gemeinsam mit Vertretern der Kliniken diskutiert er aktuelle Entwicklungen, daraus entstehende Potenziale sowie Zukunftsperspektiven des Standorts. Auf einem kurzen Rundgang wird sich der Ministerpräsident anschließend ein Bild von der Leistungsfähigkeit und Kompetenz des Medizinstandorts machen können.

Durch seine nationale und internationale hohe Reputation stellt insbesondere das Herzzentrum Leipzig für den Wirtschafts- und Wissenschaftsstandort Sachsen einen wesentlichen Baustein dar. Bereits vorab würdigte der Ministerpräsident den bundesweit hervorragenden Ruf des Herzzentrums Leipzig. „Mit seinen innovativen Operationsverfahren zur Behandlung kardiologischer Krankheiten leistet dieses hochmoderne Fachkrankenhaus einen bedeutenden Beitrag für die Lebensqualität der Patienten im Freistaat. Es macht mich stolz, eine solche Einrichtung in Sachsen zu haben“, so Tillich.

Verein zur Förderung der Gesundheitswirtschaft (VFG) e.V. wird fünf Jahre alt

Vor fünf Jahren, am 07. September 2004 wurde der Verein zur Förderung der Gesundheitswirtschaft in der Region Leipzig (VFG) e.V. gegründet - ein direktes Ergebnis der Clusterstrategie der Wirtschaftsförderung der Stadt Leipzig. Seitdem organisiert er Kampagnen, Foren und Kooperationen mit dem Ziel, den Medizinstandort Leipzig überregional bekannter zu machen und die Entwicklung der Gesundheitswirtschaft in Leipzig zu Unterstützen.

„med-in-leipzig“ wurde in der Öffentlichkeit vor allem mit der Plakat- und Anzeigenkampagne „Danke für ein neues Leben“ bekannt, bei der sich ehemalige Patienten für die erfolgreiche Organ- oder Stammzelltransplantation durch Leipziger Spezialisten bedankten. Das Motiv sorgte im Herbst letzten Jahres auf einem 100 Quadratmeter großen Blow-up und durch 70 hinterleuchtete City-Light-Boards für Aufmerksamkeit in Leipzig. Die Schaltung des Sujets erfolgte unter anderem auch in "Der Spiegel", "manager magazin" und "brand eins".

„Leipzig ist ein bedeutendes Zentrum der Gesundheitswirtschaft, mit exzellenten Kliniken, mit international renommierten Ärzten, mit medizinischen Forschungseinrichtungen auf internationalem Niveau und mit Unternehmen, deren medizinische und biotechnologische Produkte weltweit geschätzt werden und das sich besonders den Themen Prävention und Regeneration widmet“, betont Prof. Dr. Frank Emmrich, Vorsitzender des Vorstands des Vereins. „Die Gesundheit als eines der wichtigsten Zukunftsthemen spielt bereits heute in der Region eine bedeutende Rolle und wir wollen diese Position mit unseren Mitgliedern und Partnern weiter ausbauen.“

Im Gründungsjahr 2004 sahen viele die Gesundheitswirtschaft vor allem als Kostenfaktor, als Belastung des Sozialsystems an. Auch Dank der Arbeit des Vereins hat sich das grundlegend gewandelt. Heute, insbesondere in der Wirtschafts- und Finanzkrise, stellt man fest, dass die Gesundheitswirtschaft mit 10,6% Anteil am Bruttosozialprodukt nicht nur die größte Branche ist, sondern mit bundesweit 4,3 Millionen Beschäftigten zu den wichtigsten Arbeitgebern zählt und weiter wächst. In Leipzig arbeiten rund 21.000 Menschen (10,7 % der Beschäftigten) in der Gesundheitswirtschaft, mehr als 6.000 junge Menschen werden hier gegenwärtig in einem Gesundheits- und Sozialberuf ausgebildet. Dazu gehören nicht nur die acht Krankenhäuser mit fast 4.000 Betten und ihren mehr als 8.000 Mitarbeitern, sondern auch Forschungseinrichtungen wie das Translationszentrum für Regenerative Medizin (TRM), das Fraunhofer Institut für Zelltherapie und Immunologie (IZI), das ICCAS, das BBZ, die Max-Planck-Institute und viele mehr sowie Medizintechnikhersteller, junge Biotechnologie- und Forschungsfirmen.

Der VFG verbindet die wichtigsten Akteure der Region in gemeinsamen Projekten zur Entwicklung der Gesundheitswirtschaft. Darüber hinaus repräsentiert er die Mitglieder und die Region auf regionalen und überregionalen Veranstaltungen und unterstützt die Ansiedlung von Gesundheitsunternehmen. Zu den Mitgliedern zählen neben den großen Krankenhäusern und medizinischen Forschungseinrichtungen, Ärzte, Apotheken, Unternehmen und Dienstleister der Region. Der Verein engagiert sich ebenfalls im deutschlandweiten Netzwerk Deutsche Gesundheitsregionen e.V.

Ein Höhepunkt der Aktivitäten ist das Leipziger Forum Gesundheitswirtschaft, welches dieses Jahr am 08. Oktober 2009 bereits zum fünften Mal stattfindet. Zu diesem Branchentreffpunkt der Gesundheitswirtschaft kommen Teilnehmer nicht nur aus Sachsen, sondern auch aus Thüringen und Sachsen-Anhalt.

Internetplattform „Gesundheitswirtschaft in Sachsen“ gestartet

Auf dem Workshop Gesundheitswirtschaft in Sachsen (Januar 2009) wurde der Bedarf an einem Forum formuliert, das interessierten Teilnehmern stärker den gegenseitigen Dialog ermöglicht. Unter www.gesundheitswirtschaft-sachsen.org ist ab dem 26.10.2009 die Internetplattform „Gesundheitswirtschaft in Sachsen“ erreichbar. Die Plattform soll Podium für die Diskussion neuer Ideen sein, Akteure der Gesundheitswirtschaft zur Zusammenarbeit anregen und einen verbesserten Zugang zu potentiellen Partnern sowie zu neuen wissenschaftlichen Erkenntnissen ermöglichen. Alle Interessenten sind eingeladen, innerhalb der Plattform mitzuarbeiten.

Weiterlesen

Koryphäen zeigen Gesicht für den Spitzenstandort der Regenerativen Medizin

Drei herausragende Forscher und Mediziner aus Leipzig werben ab Mitte Oktober für die Qualität des Medizin- und Gesundheitsstandortes Leipzig. Auf dem neuen Kampagnenmotiv der „Leipziger Freiheit“ stehen Prof. Dr. Frank Emmrich (Direktor des Translationszentrums für Regenerative Medizin der Universität Leipzig), Prof. Dr. Friedrich-Wilhelm Mohr (Ärztlicher Direktor des Herzzentrums Leipzig) und Prof. Dr. Jan-Christoph Simon (Direktor der Klinik für Dermatologie, Venerologie und Allergologie der Universität Leipzig) beispielhaft für die Kompetenzen im Bereich Regenerative Medizin. In dieser zukunftsweisenden Fachrichtung nimmt Leipzig eine internationale Spitzenstellung ein.

Das Hauptanliegen der Regenerativen Medizin ist ein verbessertes Verständnis der menschlichen Gewebe- und Organbildung. Aus der Beschäftigung mit der Zelle, der kleinsten Einheit des menschlichen Organismus, gewinnen Forscher wichtige Erkenntnisse. Dafür steht sinnbildlich der aus einem Aphorismus von Georg Christoph Lichtenberg entlehnte Slogan des Kampagnenmotivs: „Kleine Dinge für wichtig zu halten, hat sehr viel Großes hervorgebracht.“

Mit der Schaltung des neuen Motivs in verschiedenen Zeitschriften, u. a. „Der Spiegel“ und „brandeins“, soll Leipzig als Stadt mit exzellenter, hochmoderner Medizininfrastruktur und außergewöhnlichen Spezialisten noch bekannter gemacht werden. „Leipzig setzt mit seiner Wirtschaftsstrategie auf ausgewählte Zukunftsbranchen. Ein Schwerpunkt dieser Clusterentwicklung ist die Gesundheitswirtschaft. In Kooperation mit dem VFG e. V. unterstützt die ‚Leipziger Freiheit' bereits zum dritten Mal diese wachstumsträchtige Branche“, erklärt Marit Schulz, Marketingmanagerin und Prokuristin des Stadt- und Standortmarketings der Leipzig Tourismus und Marketing GmbH (LTM).

In Leipzig wird das Motiv anlässlich der „Weltkonferenz für Regenerative Medizin“, bei der sich Ende Oktober führende Mediziner in Leipzig treffen, präsentiert: Ein 100 Quadratmeter großes Blow-up und rund 80 hinterleuchtete City-Light-Boards werden in der Stadt für Aufmerksamkeit sorgen. Kooperationspartner der LTM ist der Verein zur Förderung der Gesundheitswirtschaft in der Region Leipzig (VFG) e. V. „Leipzig genießt als Medizinstandort international eine ausgezeichnete Reputation. Das gilt
gerade auch für die Regenerative Medizin mit ihrem Potenzial für die Entwicklung neuer und schonender Behandlungsverfahren“, erklärt Prof. Dr. Frank Emmrich, Vorstandsvorsitzender des VFG e.V.

Leipzig hat sich in den letzten 50 Jahren zu einem wichtigen Standort für Medizinforschung in Deutschland entwickelt. Auch auf einem relativ neuen Feld, der Regenerativen Medizin, zeigt Leipzig eine besondere Fachkompetenz. In den vergangenen Jahren wurden vier herausragende Einrichtungen zur Forschung auf diesem Gebiet gegründet: das Interdisziplinäre Zentrum für Klinische Forschung in der Medizinischen Fakultät (1996), das Fraunhofer-Institut für Zelltherapie und Immunologie (2005), das Translationszentrum für Regenerative Medizin an der Universität (2006) und der Transregio-Sonderforschungsbereich „Funktionelle Biomaterialien zur Steuerung von Heilungsprozessen im Knochen- und Hautgewebe“ (2009).

Die Regenerative Medizin befasst sich mit der Heilung verschiedener Erkrankungen durch die Wiederherstellung in ihrer Funktion gestörter Zellen, Gewebe und Organe. Das geschieht sowohl durch den biologischen Ersatz, beispielsweise mit Hilfe gezüchteter Gewebe, wie auch durch die Anregung körpereigener Regenerations- und Reparaturprozesse durch neue Wirkstoffe. Man erhofft sich durch die Forschung neue Ansätze in der Therapie von u. a. Herzkrankheiten, Schlaganfall und Lähmungen, aber
auch Zuckerkrankheiten (Diabetes mellitus) und schweren Lebererkrankungen. Als Querschnittsfachgebiet schließt die Regenerative Medizin auch die Neu- und Weiterentwicklung von klassischen transplantationsmedizinischen Verfahren und Zelltherapien ein. Das Fachgebiet verbindet Problemlösungen der Klinischen Medizin mit Natur- und Ingenieurwissenschaften, ist also hochgradig interdisziplinär angelegt.

Ein Zehntel der Bruttowertschöpfung Sachsens wird durch die Gesundheitswirtschaft erbracht

Die Gesundheitswirtschaft erbringt in Sachsen rund ein Zehntel der Bruttowertschöpfung. Häufig wird die Gesundheitswirtschaft nur als Kostenfaktor wahrgenommen. Sie stellt jedoch auch einen nicht zu unter­schätzenden Wirtschaftsfaktor dar. Hierzu legte das Statistische Landesamt in Kooperation mit der TU Darmstadt erstmals Berechnungen für die Jahre 1996 bis 2006 auf Landesebene vor.

Im Jahr 2006 erbrachte die Gesundheitswirtschaft in Sachsen mit 8,6 Milliarden Euro  eine mehr als 80 Prozent höhere Bruttowertschöpfung als das Baugewerbe (4,7 Milliarden Euro). Rund 236 000 Erwerbstätige arbeiteten 2006 in der Gesundheitswirtschaft. Damit erzielten dort deutlich mehr Erwerbstätige ihr Einkommen als im Baugewerbe (158 400).

Eingeschlossen in diese Berechnungen sind neben dem Gesundheits- und Sozialwesen auch die Unter­nehmen und Einrichtungen in Sachsen, deren Produkte oder Dienstleistungen der Gesunderhaltung der Bevölkerung dienen. Hierzu gehören Industriezweige wie die Pharmazeutische Industrie, Handwerker wie die Orthopädieschuhmacher, aber auch Teile des Handels (z.B. Apotheken) oder der Forschung.

Die vorliegenden Schätzungen erlauben auch Aussagen zur Entwicklung der Gesundheitswirtschaft in Sachsen. Die Bruttowertschöpfung wuchs mit Ausnahme der Jahre 2001 und 2006 kontinuierlich und schneller als die gesamte Volkswirtschaft. Während die Zahl der Erwerbstätigen insgesamt in den zehn Jahren von 1996 bis 2006 tendenziell zurückging, ist sie in der Gesundheitswirtschaft außer im Jahr 2000 gestiegen.

Auskunft zu dieser Pressemitteilung erteilt: Dr. Bernd Richter, Tel.: 03578 33-3440

Weitere Informationen finden Sie hier.

Kontakt:
Statistisches Landesamt des Freistaates Sachsen
Macherstraße 63
01917 Kamenz
Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!">Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!
www.statistik.sachsen.de