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Weg frei für Spitzenforschung in Leipzig

Die Universitätsmedizin Leipzig hat von einem internationalen Gutachtergremium des Bundesministeriums für Bildung und Forschung eine Förderempfehlung für ein Integriertes Forschungs- und Behandlungszentrum (IFB) AdipositasErkrankungen erhalten. Leipzig ist damit auf dem Weg, als fünfter von acht deutschen Universitätsstandorten ein solches mit bis zu 50 Millionen Euro innerhalb von 10 Jahren gefördertes IFB aufzubauen.

Das IFB AdipositasErkrankungen soll zukünftig zahlreiche interdisziplinäre Forschungsgruppen zum Thema Übergewicht und begleitende Krankheiten unter einem Dach bündeln. Die daraus resultierenden Synergien sollen helfen, Ergebnisse der Forschung möglichst schnell für die betroffenen Patienten nutzbar zu machen. Auf diese Weise könnten individuelle Behandlungskonzepte entstehen, die sich mehr als bisher auf den einzelnen Patienten und sein persönliches Umfeld beziehen.

Gemeinsam erarbeiteten Universität und Universitätsklinikum Leipzig seit etwa eineinhalb Jahren das Konzept für ein IFB AdipositasErkrankungen und beantragten eine Fördersumme von rund 24 Mio. Euro für die ersten fünf Förderjahre. Verantwortlich für das Gesamtprojekt ist Prof. Dr. Michael Stumvoll, Direktor der Klinik und Poliklinik für Endokrinologie und Nephrologie. Nach einem erfolgreichen ersten Projektantrag konnten die Leipziger auch bei der Vorortbegutachtung durch internationale Experten im Frühjahr dieses Jahres überzeugen. Die jetzt ausgesprochene Förderempfehlung ist zwar noch keine verbindliche Zusage, stellt aber den letzten und wichtigsten Meilenstein vor der endgültigen Genehmigung dar.

Übergewicht und Fettleibigkeit und die damit zusammenhängenden Erkrankungen gehören zu den größten medizinischen Herausforderungen unserer Zeit. In Leipzig wird seit etwa 10 Jahren auf diesem Gebiet intensiv wissenschaftlich und klinisch gearbeitet. Zahlreiche Arbeitsgruppen verschiedener Fachbereiche haben inzwischen Weltruf erlangt und gewährleisten beste Voraussetzungen zur Untersuchung des Krankheitsbildes Adipositas und seiner Begleiterkrankungen. Leipzig stellt zum Beispiel auch das einzige DFG-geförderte Verbundprojekt zu diesem Themenschwerpunkt in Deutschland. Auch die strukturierte Therapie von adipösen Kindern und Jugendlichen, die sowohl konservative als auch chirurgische Maßnahmen einschließt, sowie die klinische und Grundlagenforschung zur kindlichen Entwicklung des Übergewichts sind deutschlandweit einmalig. Das IFB baut somit den Schwerpunkt der Universitätsmedizin und der eng verbundenen Landesexzellenzinitiative LIFE auf dem Gebiet der Zivilisationserkrankungen zu einem internationalen Spitzenzentrum der krankheitsbezogenen Stoffwechselforschung aus.

Mit einem IFB fördert das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) den nachhaltigen Aufbau eines auf einen bedeutsamen Krankheitsbereich spezialisierten, Forschung und Versorgung umfassenden Zentrums. Dieses Zentrum wird ganz wesentlich zum Schwerpunkt Stoffwechsel- und Gefäßerkrankungen beitragen, einem der Profil bestimmenden Schwerpunkte der Medizinischen Fakultät und des Universitätsklinikums. Der Förderung von Nachwissenschaftern kommt dabei ein zentraler Stellenwert zu.

Dresdner GÖZ legt Studie zur Gesundheitswirtschaft in Sachsen vor

In einem Gutachten für das Sächsische Staatsministerium für Wirtschaft und Verkehr hat das Gesundheitsökonomische Zentrum eine erste Bestandsaufnahme der Gesundheitswirtschaft in Sachsen vorgenommen. Ein besonderer Fokus der Studie lag auf der Quantifizierung des sogenannten "zweiten Gesundheitsmarktes".
Weiter Informationen erhalten Sie unter www.gesundheitswirtschaft-sachsen.org.

Kontakt und weitere Informationen:
Gesundheitsökonomisches Zentrum der TU Dresden (GÖZ)
Prof. Dr. Alexander Karmann
Geschäftsführender Direktor
Münchner Platz 2-3
01062 Dresden
Tel. 0351 - 46 33 59 00
Fax: 0351 - 46 33 77 90
E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

VFG e.V. auf der Home Care 2010

Insgesamt 860 Homecare- und Pflegespezialisten aus ganz Deutschland reisten zur homeCare Leipzig an. Die Experten nutzten vom 2. bis 4. September die 68 Vortragsreihen und Workshops der 100 Referenten, um sich über neue Therapien und Versorgungskonzepte im Homecarebereich zu informieren.

Leipzig ist Gastgeber der EuroMedtech™ 2010

Die zweite jährliche Partnerjahreskonferenz EuroMedtech™ findet vom 1. bis 2. Juni 2010 im Westin Hotel in Leipzig statt. Dies hat die EBD Group heute bekannt gegeben. Die EuroMedtech bietet Entscheidungsträgern und Anlegern aus dem Bereich der Medizintechnik einmalige Möglichkeiten zur Zusammenarbeit. Sie zieht Unternehmen aus allen Bereichen der modernen Medizintechnik an, darunter Technologien für Diagnose, Bildgebung, Orthopädie, Herzkreislauf, Biomaterialien und eHealth.

Auch im Jahr 2010 werden auf der EuroMedtech wieder Entscheidungsträger aus allen Gebieten des schnell wachsenden und höchst innovativen Sektors der Medizintechnik zusammentreffen. Auf der letztjährigen Konferenz nahmen 250 Delegierte aus 191 Unternehmen an insgesamt 652 individuellen Partnermeetings teil, um über Finanzfragen, Lizenzierungsmöglichkeiten oder eine Zusammenarbeit bei der Ausdehnung von Entwicklung und Vertrieb von Produkten auf internationale Märkte zu sprechen.

„Ich freue mich, dass die EBD Group das erhebliche Potenzial der Biowissenschaften Sachsens erkennt und weltweit führende Unternehmen aus der Medizintechnik in diese Region holt“, sagte Martin Pfister, Direktor des regionalen Gastgebers biosaxony. „Die EuroMedtech wird die innovativen Kräfte Sachsens fördern und Verbindungen zu unseren Partnern in den Nachbarländern Osteuropas knüpfen helfen, da auf der Veranstaltung einige der innovativsten Kleinunternehmen dieser Länder vorgestellt werden.“

Er fügte hinzu: „biosaxony ist stolz, Gastgeber der EuroMedtech zu sein, und Leipzig als führenden Standort vorzustellen, an dem Führungspersönlichkeiten der Medizintechnik auf der Suche nach Investitionen Partnerschaften eingehen können.“ Zu den Teilnehmern im letzten Jahr zählten unter anderem Abingworth, Edmond de Rothschild Investment Partners, Earlybird Venture Capital, Sofinnova, NIBC Capital Partners/B.V., Gilde Healthcare Partners, Aescap und Vesalius BioCapital.

Auch auf der EuroMedtech 2010 wird wieder mit einer hohen Beteiligung an Kapitalbeteiligungsgesellschaften und weiteren Investmentfirmen gerechnet. Die Palette der Teilnehmer reicht von großen multinationalen Medizintechnikfirmen über Startups bis hin zu Finanz- und Dienstleistungsunternehmen. Ferner finden auf der EuroMedtech 15- minütige Präsentationen von innovativen Unternehmen der Medizintechnik, interessante Podiumsdiskussionen zu Branchenentwicklungen und Trends sowie eine lebendige Ausstellung statt.

Bundesverdienstkreuz für Prof. Dr. Friedrich-Wilhelm Mohr

Presseinformation des Herzzentrums Leipzig GmbH – Universitätsklinik vom 06.09.2010

Prof MohrHeute wurde Herrn Prof. Dr. med. Friedrich-Wilhelm Mohr (58), Ärztlicher Direktor und Direktor der Klinik für Herzchirurgie am Herzzentrum Leipzig, im Schlosse Bellevue in Berlin das Verdienstkreuz 1. Klasse des Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland verliehen. Prof. Mohr erhielt diese Würdigung für seine Verdienste beim Aufbau des Herzzentrums Leipzig, eines Fachkrankenhauses im Osten Deutschlands, zu einer Klinik mit internationalem Ansehen. Auch konnten „durch sein Engagement zahlreichen Kindern aus der dritten Welt Operationen ermöglicht werden“, so die Ordenskommision. „Ich nehme die Auszeichnung nur stellvertretend entgegen.“, so der Preisträger. „Sie ist eine Anerkennung für die gemeinsame erfolgreiche Umsetzung eines Modellvorhabens mit der Universität Leipzig. Das Herzzentrum Leipzig als eine privat investierte und betriebene Universitätsklinik leistet seit Jahren eine herausragende Krankenversorgung und beweist, dass wirtschaftliche Arbeitsweise und erstklassige Leistungen in universitärer Forschung und Lehre keinen Widerspruch darstellen.“

Herzzentrum Leipzig GmbH
Universitätsklinik